Donnerstag, 14. Juni 2012

T-Bone-Steak

Ein weiterer von unzählige Beiträgen zum braten / grillen von Fleisch. Bei uns wird Kurzgebratenes meist so zu bereitet: Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank, erst auf der Fettseite anbraten (sofern vorhanden), nach dem anbraten / angrillen bei hoher Temperatur im Ofen bei etwa 80 ° C fertig garen. Gewürzt wir kurz bevor das Fleisch gebraten wird. Ob diese Vorgehensweise nun die "richtige" ist, weiß ich nicht, Bisher hat sie aber zu zufriedenstellenden Resultaten geführt. Für Anregungen bin ich jedoch immer offen.


Zutaten:
2 T-Bone Steaks
Fleur de Sel
schwarzer Pfeffer grob
Olivenöl
junger Knoblauch


Die Steaks frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Den Grill / die Pfanne stark vorheizen.

Das Fleisch mit wenig Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Von beiden Seiten 2 - 3 Minuten kräftig anbraten. Den jungen Knoblauch ebenfalls angrillen.

Die Steaks im vorgeheizten Backofen bei 80 ° C etwa 15 min. fertig garen.

Vor dem anschneiden unbedingt 5 min. ruhen lassen.

Grünspargel gegrillt

Bevor die diesjährige Spargelsaison zu Ende geht hier noch eine schnelle rustikale Variante vom Grill. Bei uns gab es den Spargel zu T-Bone-Steaks. So zubereitet können Reste (die es bei uns bisher nie gab) auch gut als Antipasti oder Salat (dann vielleicht noch ein paar Tomaten dazu) gegessen werden. Für alle, die am Wochenende nochmal Spargel essen möchten aber trotzdem das, hoffentlich, gute Wetter zum grillen nutzen wollen die perfekte Beilage.


Zutaten:
500 g Grünspargel
1 Tl Honig
2 El Olivenöl
Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Den Spargel waschen und am unteren Drittel schälen. Eine Marinade aus Honig, Zitronensaft und Olivenöl herstellen mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Den Spargel auf dem Grill braten bis sich braune Grillspuren zeigen. Dabei öfter wenden. Dann in die Marinade geben und gut vermischen.

Entweder sofort servieren oder (wer den Spargel nicht ganz so knackig möchte) nochmal bei 150 ° C 8 - 10 min. im Ofen garen.


Donnerstag, 31. Mai 2012

Vollkorn-Sonnenblumen-Zöpfe

Am Wochenende habe ich mal wieder ein neues Brötchenrezept getestet. Ich weiß leider nicht mehr wo ich dieses Rezept gefunden habe es lag handschriftlich notiert in meinem Ordner mit Rezepten. Also ein tolles Brötchenrezept ohne Quellenangabe dafür mit ganz viel Geschmack!


Zutaten Sauerteig:
15 g Anstellgut
145 g Roggenmehl 1150
145 g Wasser

Zutaten Vorteig:
90 g Weizenvollkornmehl
90 g Wasser
4 g Hefe

Zutaten Quellstück:
40 g Wasser
40 g Sonneblumenkerne

Zutaten Hauptteig:
Sauerteig
Vorteig
Quellstück
145 g Roggenmehl 1150
100 g Weizenvollkornmehl
12 g Salz
60 g - 70 g Wasser
2 g Hefe

Die Sauerteigzutaten verrühren und 16 - 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Die Vorteigzutaten verrühren und 16 - 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Die Quellstückzutaten ebenfalls vermischen und 8 - 10 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Für den Hauptteig alle Zutaten 6 min. kneten dann 30 min. ruhen lassen.

Den Teig von Hand durch kneten und in die gewünschte Form bringen (bei leicht spitzzulaufende Stränge die ich zu kleinen Zöpfchen geschlungen habe).

30 min. abgedeckt gehen lassen.

Bei 250 ° C mit Dampf 10 min. backen, dann die Temperatur auf 200 ° C reduzieren und weitere 10 min. fertig backen.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Himbeersorbet

Solange das Wetter noch schön ist halte ich noch schnell das Rezept für das Himbeersorbet vom Wochenende fest. Fruchtig, cremig und vor allem ohne Kerne! Bisher mach ich alle meine Sorbets nach der gleichen Vorgehensweise (basierend auf Johann Lafer): Läuterzucker herstellen, Gelatine darin auflösen, Frucht unterpürieren durch ein Sieb streichen und abkühlen lassen. Vor dem frieren in der Eismaschine hebe ich den Eischnee unter. Alles in allem dauert das vielleicht 2 Stunden und man kann ein selbstgemachtes Sorbet genießen.


Zutaten:
250 g Zucker
250 ml Wasser
2 Blatt Gelatine
250 g Himbeeren
2 Eiweiß
Salz

Zuerst den Läuterzucker herstellen: Wasser mit Zucker solange köcheln bis der Zucker vollständig gelöst ist. Dann die zuvor kalt eingeweichte Gelatine darin auflösen und die Früchte zufügen und pürieren. Durch ein Sieb streichen und abkühlen lassen.

Die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter das erkaltete Fruchtpüree ziehen.

In der Eismaschine cremig gerfrieren.


Dienstag, 29. Mai 2012

Grünspargel-Morchel-Risotto

Nochmal eine Variante dieser so klassischen Kombination. Die Idee dafür stammt von hier. Ich habe den unteren Teil der Grünspargelstangen im Bratschlaub vorgegart, abtropfen lassen und dann prüriert unter das Risotto gerührt. Dadurch ergab sich eine schöne grüne Farbe und intensives Spargelaroma. Dazu gab es Kalbscarree am Stück gebraten.


Zutaten:
1 Bund Grünspargel
1 handvoll Morcheln
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe (junger)
200 g Risottoreis (Carnaroli)
3 El Olivenöl
500 ml Spargelfond
80 ml Weißwein
100 ml Sahne
40 - 50 g Parmesan

Am Vorabend von dem Grünspargel das untere Drittel abschneiden und im Bratschlauch 25 min mit Salz und einer Prise Zucker garen. Dann aus dem Bratschlauch nehmen, pürieren und in einem Sieb bis zum nächsten Tag im Kühlschrank abtropfen lassen.

Die Schalotte und den Knoblauch fein hacken und in Olivenöl andünsten. Den Reis zugeben und umrühren so dass alle Körner schön glänzen. Mit dem Weißwein ablöschen und nach dem dieser nahezu vollständig verdunstet ist mit einem Teil der erwärmten Spargelbrühe auffüllen. Den Reis bissfest garen, dabei nach und nach den Spargelfond angießen.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den verbliebenen Grünspargel (in Streifen schneiden) anbraten, salzen, pfeffer und eine Prise Zucker zufügen. Gegen Ende die geputzen Morcheln zufügen.

Das Spargelprüree mit der Sahne glatt rühren und unter das Risotto heben. Den Parmesan frisch reiben und ebenso unterrühren und zum Schluss die Spargelstreifen gemeinsam mit den Morcheln unterrühren.

Sofort servieren.


Montag, 28. Mai 2012

Spaghetti vongole

Endlich schafft es auch meine Lieblingspasta in den Blog. Wie nahezu alle Pastagerichte ein Kandidat für den Cucina Rapida Event. Die Zutatenliste ist kurz und ebenso die Zubereitungszeit. Knapp 20 Minuten und man fühlt sich als wäre man in Italien.


Zutaten:
1 kg Venusmuscheln
210 g Spaghetti
6 El Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 Tl Petersilie feingehackt
Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Für die Spaghetti in einem großen Topf reichlich Salzwasser zum kochen bringen. Die Spaghetti darin al dente garen.

Währenddessen die Muscheln waschen und geöffnete aussortieren. In einem zweiten Topf 1 - 2 El Olivenöl erhitzen die Muscheln zufügen und mit geschlossenem Deckel garen bis sie sich geöffnet haben. Den gehackten Knoblauch und reichlich schwarzen Pfeffer wenig Salz zugeben. Die geschlossenen Muscheln aussortieren und einen Teil der Schalen entfernen.

Die Spaghetti direkt aus dem Kochwasser tropfnass zu den Muscheln geben. Das restliche Olivenöl, die gehackte Petersilie und einen Spritzer Zitronensaft untermischen und sofort servieren.

Pfingstmontag Menü (28.05.2012)

Bei sonnigem Wetter heute auf der Terrasse ein italienisches Sommermenü bestehend aus Spaghetti vongole, T-Bone-Steaks, Grünspargel gegrillt, Himbeersorbet. Nichts aufwendiges, sehr wenige gute Zutaten möglichst naturbelassen. Einfach köstlich.

Spaghetti vongole

T-Bone-Steaks

Grünspargel gegrillt

Himbeersorbet