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Donnerstag, 17. Januar 2013

Apfelkücherl mit Vanilleeis

Das ist nun das dritte Rezept für Apfelkücherl das ich hier im Blog veröffentliche. Jedes stellte eine Verbesserung zum vorhergehenden dar. Das dritte ist (für meinen Geschmack) das beste. Es ist aus eine inzwischen etwas älteren Kochbuch von Dieter Müller. Weder Brandteig noch Wein oder Bierteig aber trotzdem erzielt man damit eine wunderbar fluffige Teighülle. Wichtig ist die Apfelscheiben nicht zu dick zu schneiden. Etwa 0,5 cm sonst ist der Teig gar bevor die Äpfel einigermaßen weich sind.
 
 
Zutaten:
1 Apfel (säuerlich Boskop)
100 g Mehl
80 ml Milch
1 Pk Vanillezucker
1 El Zucker
1 Ei
Salz
1/2 Tl Weinsteinpulver
Zimt, Zucker
Öl zum ausbacken
 
 
Für den Teig: Mehl mit Zucker, Vanillezucker einer Prise Salz und Milch glattrühren. Dann das Eigelb unterrühren. Nun den Teig etwa 1 Stunde im Kühlschrank quellen lassen.
 
Kurz vor dem servieren des Dessert den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Weinsteinpulver in den Teig rühren. Dann in drei Portionen den Eischnee unterheben.
 
Den Apfel schälen, das Kerngehäuse ausstechen und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden (6 Stück waren´s bei mir). Die Apfelscheiben durch den Teig ziehen und im Öl / Butterschmalz schwimmend goldgelb ausbacken.
 
Dann die Apfelkücherl aus dem Fett heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Kücherl in der Zimt-Zucker-Mischung wenden und jeweils 2 Kücherl auf die Teller legen. Eine Kugel Vanilleeis (Rezept hier im Blog) dazu setzten und sofort servieren.
 

Freitag, 7. Dezember 2012

"Eis vom Weihnachtsmarkt"

Zur Feier des ersten Advents gab es zwei weihnachtlich, winterliche Eissorten und ein wenig Gewürzeierlikör. So blieb auch noch genug Platz für die erste ausgiebige Plätzchen-Test-Runde (die werden noch folgen)...

 
Zutaten Marzipaneis:
255 g Vollmilch
60 g Milchpulver
140 g Dextrose
300 g Wasser
10 g Zucker
100 g Invertzucker
20 g Eigelb
100 g Marzipan
 
Zutaten Punschpflaumeneis:
450 g Zwetschgen (entsteint)
150 ml Rotwein
100 ml Portwein
100 g Zucker
Orangenschale
1 Zimtstange
3 Zacken Sternanis
4 Pimentkörner
1 Nelke
 
Zutaten Bratapfelkompott:
1 Apfel (Boskop)
20 g Butter
1 El Honig
20 g Marzipan
2 El Rumrosinen
4 cl Rum
2 El Mandeln (gehackt)
50 ml Apfelsaft
Zitronensaft
 
Zutaten Gewürzeierlikör:
300 g Sahne
1/2 Zimtstange
Kardamom
1/2 Vanilleschote
1 Streifen Orangenschale
5 Eigelb
100 g Zucker
80 ml Alkohol (aus der Apotheke)
 
Für das Marzipaneis: Milch, Wasser, Dextrose, Milchpulver und Marzipan erwärmen und glatt mixen. Dann Zuckerarten und Eigelb unterrühren und zur Rose abziehen. Auf Eiswasser kalt rühren und bis zum nächsten  Tag im Kühlschrank reifen lassen.
 
Für das Punschpflaumensorbet den zucker hell karamelisieren und mit Rotwein ablöschen. Die Zwetschgen gemeinsam mit den Gewürzen hinzufügen und weich kochen. Dann abkühlen lassen. Nach dem erkalten die Gewürze entfernen, glatt mixen und durch ein Sieb streichen. Den Portwein unterrühren und ebenfalls bis zum nächsten Tag im Kühlschrank reifen lassen.
 
Für den Gewürzeierlikör die Sahne mit den Gewürzen erwärmen und etwa 30 min ziehen lassen. Die Eigelb mit Zucker über dem Wasserbad cremig dick aufschlagen. Die Gewürzsahne durch ein Sieb einfließen lassen und zur Rose abziehen. Dann den Alkohol unterrühren und in ausgekochte Flaschen abfüllen.
 
Für das Bratapfelkompott den Apfel schälen, vierteln, entkernen und in feine Würfel schneiden. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, den Honig hinzufügen. Die Apfelwürfel ebenfalls in die Pfanne geben. Mit dem Apfelsaft kurz andünsten. Das Marzipan mit dem Rum glattrühren und gemeinsam mit den Rumrosinen und den Mandeln dazugeben. Mit etwas Zitronensaft und einer Prise Zimt abschmecken.
 
 

Freitag, 23. November 2012

Honig marinierter Romadur mit Apfel-Radiesschen-Frühlingszwiebel-Vinaigrette

Ich liebe Käse, allerdings nur kalt, deswegen wird man hier im Blog wenig Überbackenes finden. Ich finde es sehr schwer Käse in eine Menü zu integrieren. Meist sind alle nach dem Hauptgang nicht nur satt sondern auch auf etwas süßes also Dessert eingestellt. Also darf der Käsegang nicht zu groß sein und muss doch interessant sein um zu überzeugen. Einfach nur ein Stück Käse auf den Tisch stellen finde ich für Familienfeiern ok aber nicht für ein feines mehrgängiges Menü. Da sollte es schon etwas besonderes sein. Im letzten Urlaub konnten wir einen Käsegang genießen der all diese Voraussetzungen erfüllt (zumindest für mich denn wie wir alle wissen ist Geschmack und Genuss ja etwas sehr subjektives). Am Sonntag habe ich also versucht diese Komposition nachzubauen. Das Ergebnis hat mir persönlich sehr gut geschmeckt:
 
 
Zutaten marinierter Romadur:
100 g Romadur
1 El Honig
2 El Apfelessig
schwarzer Pfeffer
 
Zutaten Vinaigrette:
2 El Radieschen (feine Stifte)
2 El Apfel (Granny Smith feine Stifte)
2 EL Frühlingszwiebel (feine Röllchen)
2 El Apfelessig
1 Tl Honig
3 El Öl
Salz, Pfeffer
 
Den Käse in 4 gleichmäßige Scheiben schneiden. Die Zutaten für die Marinade gründlich verrühren und in eine flache Auflaufform füllen und die Käsescheiben nebeneinander hinein legen. Abgedeckt im Kühlschrank mindestens 3 - 4 Stunden marinieren. Jedoch wieder reichtzeitig vor dem servieren aus dem Kühlschrank nehmen (Raumtemperatur)
 
Kurz vor dem servieren alle Zutaten für die Vinaigrette miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
 
Die Käsescheiben auf 4 Teller verteilen und mit der Marinade beträufeln. Die Vinaigrette gleichmäßig auf die Teller verteilen.
 
Dazu passt Walnussbrot.


Freitag, 16. November 2012

Schwäbischer Apfelkuchen

Dieser Apfelkuchen ist mein absoluter Lieblingskuchen. Ich liebe diese sahnig gestockte Eiermasse mit den fruchtigen Äpfeln auf dem knusprigen Belag. Dieses Exemplar gab es an einem sonnige Herbsttag (auch etwas länger her) und war eigentlich nur das Resultat einer Tiefkühltruhen-Aufräum-Aktion, bei der mir eine kleine Portion fertigen Mürbteigs in die Hände viel. Gemeinsam mit 2 Eier und ein bisschen Sahne sowie einem Apfel habe ich daraus ein Miniexemplar des Schwäbischen Klassikers  in einer 20 er Springform gebacken.
 
 
Zutaten:
1 Portion Mürbeteig (ca 250 g Rezept hier)
1 Apfel
200 g Sahne
3 El Zucker (eigener Vanillezucker)
2 Eier
 
Den Mürbeteig dünn ausrollen und eine 20er Springform damit auskleiden. 
 
Im vorgeheizten Backofen bei 160 ° C 15 min. blind backen. 
 
Während dessen den Apfel schälen, vierteln entkernnen und in Spalten schneiden. Die Sahne mit den Eier und dem Zucker verquirlen. Die Apfelspalten fächerförmig auf dem vorgebackenen Mürbeteigboden verteilen und dann die Eiersahne angießen.
 
Nochmals 35 - 40 min backen (bis die Eiermasse vollständig gestockt ist) und nach dem backen abkühlen lassen. Erst dann aus der Form lösen.
 
(Wer sicher gehen will das die Masse stockt kann auch eine kleine Menge Speisestärke einrühren)

Samstag, 3. November 2012

Crêpes mit Apfel-Rosinen-Calvados & Zimteis

So bevor morgen endlich wieder eine größere Kochaktion ansteht noch schnell das Dessert von vor knapp 3 Wochen erfassen. Unglaublich nächste Woche ist schon das traditionlle Gänseessen! Zum Dessert: Ich hatte noch eine ordentlich Portion Zimteis in der Tiefkühltruhe und es sollte etwas herbstliches mit Äpfeln sein. Da war die Entscheidung schnell getroffen. Die Crêpes werden nacheinander in der Pfanne gebacken und dann im Ofen abgedeckt warmgehalten während man die Füllung zubereitet. Für mich, die ich die Kombination Apfel - Zimt - Rosinen sehr liebe ein perfektes Herbst-/ Winterdessert. Demnächst werden noch ein paar Spielarten dieser Kombination folgen...
 

Zutaten Crêpesteig:
150 ml Milch
2 El Zucker
Vanillemark
Zitronenabrieb
Orangenabrieb
2 Eier
50 g Mehl
2 El braune Butter
 
Zutaten Apfel-Rosinen-Füllung:
2 Äpfel (säuerlich: Braeburn)
2 El Zucker
2 El Apfelsaft
3 El Rumrosinen (selbst eingelegt)
20 g Butter
4 cl Calvados
 
 
 
Zuerst den Crêpesteig vorbereiten:
Milch mit etwas Vanillemark, wenig Zitronen und Orangenabrieb sowie dem Zucker verrühen. Dann das Mehl unterrühren (ich bereite Crêpesteig immer mit dem Zauberstab zu, dann gibts garantiert keine Klümpchen). Nun die Eier unterrühren und zum Schluss die braune Butter hinzufügen. Mindestens 30 min quellen lassen (bei mir waren es 2 Stunden im Kühlschrank)
 
Während der Quellzeit die Füllung vorbereiten:
Äpfel schälen viertlen, entkernen und in sehr schmale Spalten schneiden. Die Apfelspalten mit etwas Zitronensaft mischen.
 
Aus dem Crêpesteig in einer großen Pfanne nacheinander 4 hauchdünne Crêpes backen und diese auf einem Teller im Backofen (50 ° C) warmhalten (mit einem zweiten Teller abdecken so trocknen sie nicht aus).
 
In der gleichen Pfanne den Zucker schmelzen bis er beginnt zu karamelisieren. Dann sofort die Apfeltspalten mit dem Apfelsaft zufügen. Den Calvados dazugeben und flambieren. Die Hitze nun reduzieren und die Rumrosinen mit der Butter unterziehen. Die Apfelspalten sollten nicht zu weich werden sondern noch über etwas Biss verfügen.
 
Den Teller mit den Crêpes aus dem Ofen nehmen und die Crêpes auf 4 Teller verteilen. Die Füllung gleichmäßig auf die 4 Crêpes verteilen und zuklappen oder rollen. Eine Kugel Zimteis daneben setzten und sofort servieren.


Dienstag, 25. September 2012

Wachtelkeule auf Calvadosäpfeln & Feldsalat

Die Vorspeise am Sonntag. Ich habe 2 Wachteln verarbeitet: Die Keulen für die Vorspeise. Die Brust, mit etwas Lardo umwickelt, zur Essenz  die ich aus den Karkassen gekocht habe. Als ich auf dem Markt den ersten Feldsalat entdeckt habe, war klar was es zu den Keulchen (abgesehen von den Calvadosäpfeln) geben sollte. Ich liebe die Kombination von Wildgeflügel und Herbstfrüchten.
 
 
 
Zutaten:
4 Wachtelkeulen
1 Apfel (säuerlich: Elstar)
Feldsalat (150 - 200 g)
3 El Apfelessig
2 El Walnussöl
2 El Sonnenblumenöl
4 cl Calvados
1 El Apfelsaft
15 g Butter (kalt)
Salz, Pfeffer

 
 
Den Apfel schälen entkernen und in feine Würfel schneiden (3 - 5 mm) mit Apfelsaft und Calvados marinieren.
 
Apfelessig mit beiden Ölsorten sowie Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren.
 
Die Wachtelkeulen mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten (2-4 min) dann im Ofen bei 80 ° C warmhalten. Die Äpfel mit der Marinade direkt in die Pfanne geben und flambieren. Die Herdplatte ausschalten und die Butter unterschwenken mit wenig Salz und Pfeffer würzen.
 
Während die Butter schmilzt Feldsalat mit dem Dressing vermischen und auf 4 Teller verteilen. Die Äpfel ebenfalls auf die Teller verteilen und jeweils 1 Wachtelkeule auf die Apfelwürfel betten.
 
Sofort servieren.
 

Freitag, 6. Januar 2012

Winterapfeltriologie

Ein tolles Winterdessert das den Aufwand lohnt. Strudel, Küchle und Bratapfel werden von einem Zimtparfait begleitet. Der Strudel, der wie das Parfait nach einem Rezept von Johann Lafer ("Der Große Lafer") entstanden ist, könnte auch als kleines Päckchen geformt werden. (Vorsatz für das neue Jahr schöner anrichten) Küchleteig und Bratäpfel nach Alfons Schuhbeck. Das Parfait kann einige Tage im voraus zubereitet werden, der alles weitere muss am Tag des Menus hergestellt werden.


Zutaten Bratäpfel
2 kleine säuerliche Äpfel
20 g Marzipan
1 El Mandel grob gehackt
1 El Rumrosinen
Rum
Orangenabrieb
60 ml Apfelsaft
2 Butter Flocken

Zutaten Strudel
2 Quadrate Studelteig
1 großer säuerlicher Apfel
3 El Toastbrotbrösel
3 El Butter
1/2 Tl Zimt
1 El Zucker
2 El Mandelblättchen
1 El Rumrosinen
Zitronensaft

Zutaten Apfelküchle
1 großer säuerlicher Apfel
Zitronensaft
25 ml Wasser
25 ml Milch
1 EL Butter
Salz
35 g Mehl
1 Ei
Öl / Fett zum fritieren
Zimt - Zucker - Mischung

Zutaten Parfait
3 Eigelb
75 g Puderzucker
1 El Wasser (heiß)
250 ml Sahne
3 Eiweiß
Salz
1 El Zimt

Für das Parfait:
Eigelb mit Puderzucker und Wasser über dem Wasserbad dick-schaumig aufschlagen und im kalten Wasserbad schlagen bis die Creme kalt ist, dann den Zimt unterrühren. Die Sahne steif schlagen, ebenso die Eiweiß mit einer Prise Salz. Zuerst den Eischnee unter die Creme haben dann die Sahne unterziehen. Die Masse in eine mit Klarischtfolie ausgekleidete Form füllen und mindestens 6 Stunden gefrieren.

Für den Strudel:
Den Apfel schälen, entkernen, achteln, in feine Scheibchen schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Toastbrotbrösel mit 1 El Butter in einer Pfanne bei milder Hitze anbraten bis sie goldbraun gefärbt sind, dann mit Zimt und Zucker mischen. Die Brösel mit den Apfelstücken mit den Rosinen und den Mandeln mischen. Ein Strudelteigquadrat mit 1 El flüssiger Butter bestreichen mit ein wenig Zucker und Zimt bestreuen und das zweite Quadrat darauflegen. Die Apfelmischung am unteren Rand aufschichten. Rechte und licke Seite einklappen und aufrollen. Auf ein Backblech setzten und mit 1 El flüssiger Butter bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 ° C auf Sicht ca. 20 -25 min. backen. Vor dem servieren evtl. mit Puderzucker bestäuben.

Für die Bratäpfel:
Das Kerngehäuse der Äpfel mit einem Apfelausstecher entfernen und die Äpfel in eine kleine Auflaufform (bei mir 2 Souffleeförmchen) setzten. Mandeln, Marzipan, Orangenabrieb, Rum und Rumrosinen mischen und in die Äpfel füllen. Den Apfelsaft angießen und bei 150 ° C im Ofen garen. Leicht abkühlen lassen und halbieren.

Für die Apfelküchle:
Den Apfel mit dem Apfelausstecher entkernen, schälen in fingerbreite Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Für den Brandteig Milch, Wasser Salz und Butter einmal aufkochen. Das gesamte Mehl hinzufügen und abbrenne bis sich am Topfboden ein weißer Belag bildet. Die Masse ein wenig abkühlen lassen und dann das Ei unterrühren bis eine homogene Masse entsteht. Die vorbereiteten Apfelscheiben durch den Teig ziehen und in heißem Fett (Kochlöffelstiel - Test: wenn Bläschen am Stiel entstehen ist das Fett heiß genug) ausbacken. Die Küchle auf Küchenkrepp abtropfen lassen und in der Zimt - Zucker - Mischung wenden.

Den Strudel in vier Teile Schneiden, die Bratäpfel halbieren und gemeinsam mit einem Apfelküchle und einer Scheibe Zimtparfait servieren. 

Freitag, 4. November 2011

Kalbsleber

Als ich den letzten Post verfasst habe (gestern) musste ich feststellen: die süßen Sachen überwiegen. Das ist aber eigentlich nur bei den verbloggten Rezepten so denn Kuchen und Süßes fotografieren sich irgendwie einfacher als heiße Gerichte. Vor allem wenn die meisten davon am Abend selten vor 20 Uhr entstehen und einfach alle Hunger haben und man nicht nochmal warten mag weil eine Person (meine Wenigkeit) das gekochte Essen auch noch fotografieren möchte. Gestern stellt eine seltene Ausnahme dar: erstens weil die absolut köstliche Kalbsleber pseudo-berlinerart weit vor 20 Uhr auf dem Tisch stand, zweitens weil es an einem Wochentag mal Fleisch / Innereien gab (denn normalerweise wird von Dienstag bis Samstag auf Fleisch verzichtet) und drittens weil das Abendessen auch noch fotografiert wurde und somit verbloggt werden kann. Zu drittens ist noch hinzuzufügen das alles andere sehr schade gewesen wäre dann Kalbsleber ist meiner Meinung nach eine absolute Delikatesse. Die pseudo-berlinerart kam nach einer Anregung durch Meuth/Neuner Duttenhofer zustande die eine ähnliche Zubereitung mal in ihrer Servicezeit vorgestellt haben. Durch den Rosmarin und den Knoblauch erhält das Gericht einen rafiniert mediteranen Touch. Dazu gab es Kartoffelstampf. Zumindest das war ganz klassisch.


Kalbsleber by KüchenKlassiker

Zutaten
Kalbsleber
2 mittelgroße Äpfel (leicht säuerliche Sorte Boskoop oder Elstar)
2 rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
50 ml Riesling
1 kleiner Zweig Rosmarin
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Eine Servierplatte im Ofen bei ca. 80° C warmstellen.
Die Äpfel schälen, entkernen und in die gewünnschte Spaltengröße schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in nicht zu feine (ca 3 mm) Streifen schneiden. Die Knoblauchzehe ebenfalls schälen und fein hacken.
Eine Pfanne erhitzen Olivenöl hineingeben und die Kalbsleber darin von beiden Seiten je nach dicke 3-5 Minuten anbraten und auf die vorgewärmte Platte legen und in den Ofen stellen.
Den Bratsatz sofern er zu dunkel geworden ist aus der Pfanne entfernen die Zwiebel bei mittlerer Hitze anbraten und sobald sie ein wenig zusammengefallen sind die Äpfel, den Knoblauch und den Rosmarin dazugeben. Alles einmal kurz durchschwenken, salzen, pfeffern und mit dem Riesling ablöschen. Sobald der Wein verdampft ist die Platte mit der Kalbsleber aus dem Ofen nehmen ebenfalls salzen und pfeffern und die Apfel-Zwiebel-Mischung darauf verteilen. Mit Kartoffelstampf servieren.

Donnerstag, 3. November 2011

Applecake

Das nächste Rezept von smitten kitchen. Toller Apfelkuchen mit Zimt (ganz klassisch) locker saftig und noch schneller gemacht als der Schokonusshupf. Die einzige Veränderung die ich vorgenommen habe ist den Zucker in der Apfel-Zimt-Mischung zu reduzieren dafür ein wenig Zitronensaft dazu und die Nüsse habe ich ganz weggelassen (sonst hätten wir noch eine totalen Nussoverkill ;-))).




Applecake by Küchenklassiker
Zutaten
3 - 4 große Äpfel
1 Tablespoon Zimt
3 Tablespoon Zucker
Saft einer halben Zitrone
2 3/4 cup Mehl
1 Tablespoon Backpulver
1 Teaspoon Salz
1 cup Sonnenblumenöl
2 cup Zucker (braun)
1/4 cup Orangensaft
2 1/2 Teaspoon Vanille
4 Eier
1 cup Nüsse (gehackt)

Den Ofen auf  160 ° C vorheizen. Eine Bundtform (24 cm) butter und mehlen. Die Äpfel in grobe Würfel schneiden, mit Zitronensaft Zucker und Zimt mischen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen, in einer zweiten Schüssel die feuchten Zutaten mit einem Handrührer kurz durch rühren. Die trockenen mit den feuchten Zutaten mit dem Handrührer vermischen. Die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Form füllen, einen Teil der Äpfel darauf verteilen, den restlichen Teig darüber streichen und die verbleibenden Äpfel darauf streuen.
Mindestens 1 Stunde backen und unbedingt die Stäbchenprobe durchführen. Danach den Kuchen in der Form auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Apfel-Zimt-Muffins

Apfel-Zimt ist wohl eine der Kombinationen die es in fast allen Back- und Kochbüchern gibt und das ist nicht unbegründet denn (sofern man keine grundsätzliche Abneigung gegen einen oder gar beide Bestandteile hat) diese beiden ergänzen sich perfekt. Diese Muffins zeigen das. Sie sind saftig locker und wie fast alle Muffinrezepte schnell gemacht. Basierend auf einem Rezept aus dem Buch "Mini-Cakes" von Ilona Chovancova habe ich anstatt Ananas Äpfel verwendet und den Kefir durch Sauerrahm ersetzt (beides musste weg) und Ananas aus der Dose ist naja - wenn es nicht unbedingt sein muss.... .
Das Resultat der Abwandlung ist (für einen Muffin) wirklich gelungen. Mit Nachbackempfehlung für alle Backanfänger ;-)) oder wenn es schnell gehen soll.



Zutaten:
1 Ei
90 g brauner Zucker
80 ml Kefir
50 ml Öl
100 g Mehl (405er)
50 g Haferflocken
2 gestrichene Tl Backpulver
1 Prise Salz
2 Äpfel
Zimt

Den Ofen auf 160 ° C vorheizen. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen, klein schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Die feuchten Zutaten mit dem Zucker glattrühren. Das Mehl mit den Haferflocken (bei mit 30 g Haferflocken und 20 g gemahlene Mandeln die noch verwertet werden mussten) dem Backpulver sowie Salz und Zimt vermengen und kurz unter die feuchte Masse rühren. Die Äpfel unterrühren. Zu starkes rühren vermeiden.
Den fertigen Teig in die Formen füllen und ca. 30 min. backen.

Freitag, 30. September 2011

Dreierlei Herbsttartelette

Bei diesem wunderschönen Spätsommerwetter will niemand auch nicht die leidenschaftlichste Hobbyköchin, ewig in der Küche stehen aber am Sonntag nach dem Hirschkarree sollte es zur feier des Tages ein Dessert geben. Auf dem Markt hatte ich süße Hauszwetschgen, Birnen und Äpfel gekauft. Alle aus der Region ganz frisch und super aromatisch. Daraus habe ich, in Anlehnung an zwei Rezepte eines von Dieter Müller das andere von Alfons Schuhbeck, dreierlei Herbsttartelette gebacken. Dazu eine Kugel Vanilleeis (das muss demnächst auch noch selbstgemacht werden), fertig.



Zutaten
3 Quadrate Blätterteig
1 Eiweiß
50 - 60 g Marzipan
2 - 3 El gemahlene Mandeln
Salz
Zitronensaft
Zimt
Herbstfrüchte

Den Backofen auf 160 ° C vorheizen. Den Blätterteig auf die gewünschte Form zuschneiden. Das Eiweiß mit dem Marzipan und einer Prise Salz glattrühren. Die Mandeln hinzufügen und mit Zitronensaft und einer Prise Zimt abschmecken. Die Masse auf die Blätterteigkreise streichen, dabei einen schmalen Rand frei lassen. Mit den vorbereiteten Früchten belegen und im Ofen ca 20 - 25 min. backen.
Nach dem backen mit etwas Quittengelee abstreichen.

Montag, 26. September 2011

Versunkener Apfelkuchen

Nach prüfungsbedingter Pause endlich mal wieder ein Rezept: Ein schneller leckerer saftiger Apfelkuchen. Das gute an diesem Kuchen man kann ihn auch lauwarm zum Dessert mit einer Kugel Vanilleeis genießen. Macht was her ohne viel Arbeit und lässt sich gut vorbereiten. Außerdem halten sich potentielle Reste wirklich gut durch das Marzipan im Teig.


Hier also das Rezept von Dieter Müller :

Zutaten
1 Ei
80 gr Butter
60-80 gr Zucker
80 gr Marzipan
1 El Grand Manier oder Cointreau
80 gr Mehl (405er)
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
Zitronensaft
Äpfel

Den Ofen auf 160 ° C vorheizen. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und einschneiden.
Die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Das Marzipan unterrühren und sobald die Masse keine Klümpchen mehr aufweist das Ei hinzufügen. Danach den Likör, das Salz einen Spritzer Zitronensaft, das Mehl und das Backpulver unterrühren. Den fertigen Teig in eine gefettete 18er oder 20er Springform einfüllen. Die Äpfel in den Teig hineindrücken.
Etwa 45 min backen.