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Sonntag, 6. Oktober 2013

Menü 29.09.2013:

Menü vom letzten Sonntag:
 
 Feldsalat, gerösteter Kürbis, Kürbiskerne, Trauben, rote Zwiebeln


Ochsenschwanzravioli, Steinpilze




 
Hirschcarrée, Steinpilzrisotto

Walnuskrokanteis,
flambierte Feigen
 
 
 
 

Freitag, 7. Dezember 2012

"Eis vom Weihnachtsmarkt"

Zur Feier des ersten Advents gab es zwei weihnachtlich, winterliche Eissorten und ein wenig Gewürzeierlikör. So blieb auch noch genug Platz für die erste ausgiebige Plätzchen-Test-Runde (die werden noch folgen)...

 
Zutaten Marzipaneis:
255 g Vollmilch
60 g Milchpulver
140 g Dextrose
300 g Wasser
10 g Zucker
100 g Invertzucker
20 g Eigelb
100 g Marzipan
 
Zutaten Punschpflaumeneis:
450 g Zwetschgen (entsteint)
150 ml Rotwein
100 ml Portwein
100 g Zucker
Orangenschale
1 Zimtstange
3 Zacken Sternanis
4 Pimentkörner
1 Nelke
 
Zutaten Bratapfelkompott:
1 Apfel (Boskop)
20 g Butter
1 El Honig
20 g Marzipan
2 El Rumrosinen
4 cl Rum
2 El Mandeln (gehackt)
50 ml Apfelsaft
Zitronensaft
 
Zutaten Gewürzeierlikör:
300 g Sahne
1/2 Zimtstange
Kardamom
1/2 Vanilleschote
1 Streifen Orangenschale
5 Eigelb
100 g Zucker
80 ml Alkohol (aus der Apotheke)
 
Für das Marzipaneis: Milch, Wasser, Dextrose, Milchpulver und Marzipan erwärmen und glatt mixen. Dann Zuckerarten und Eigelb unterrühren und zur Rose abziehen. Auf Eiswasser kalt rühren und bis zum nächsten  Tag im Kühlschrank reifen lassen.
 
Für das Punschpflaumensorbet den zucker hell karamelisieren und mit Rotwein ablöschen. Die Zwetschgen gemeinsam mit den Gewürzen hinzufügen und weich kochen. Dann abkühlen lassen. Nach dem erkalten die Gewürze entfernen, glatt mixen und durch ein Sieb streichen. Den Portwein unterrühren und ebenfalls bis zum nächsten Tag im Kühlschrank reifen lassen.
 
Für den Gewürzeierlikör die Sahne mit den Gewürzen erwärmen und etwa 30 min ziehen lassen. Die Eigelb mit Zucker über dem Wasserbad cremig dick aufschlagen. Die Gewürzsahne durch ein Sieb einfließen lassen und zur Rose abziehen. Dann den Alkohol unterrühren und in ausgekochte Flaschen abfüllen.
 
Für das Bratapfelkompott den Apfel schälen, vierteln, entkernen und in feine Würfel schneiden. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, den Honig hinzufügen. Die Apfelwürfel ebenfalls in die Pfanne geben. Mit dem Apfelsaft kurz andünsten. Das Marzipan mit dem Rum glattrühren und gemeinsam mit den Rumrosinen und den Mandeln dazugeben. Mit etwas Zitronensaft und einer Prise Zimt abschmecken.
 
 

Freitag, 9. November 2012

Apfelstrudel & Vanilleeis

Die Auswahl des Desserts am letzten Wochenende viel leicht (ganz im Gegensatz zum nächsten Sonntag!). Äpfel sollten darin vorkommen, das verlangt die Jahreszeit. Eis sollte auch dabei sein, das wollte ich. Und als es dann wirklich nur regnete am vergangenen Sonntag musste ein duftender Apfelstrudel gegen das trübe Wetter helfen. Das Rezept stammt aus der diesjährigen Septemberausgabe des essen & trinken. Für das Vanilleeis habe ich wieder Giorgio Locatellis Made in Italy bemüht auch hier wurde ich nicht enttäuscht: cremig, samtig, luftig und das auch ohne Tonnen von Sahne oder Eigelb. Ab sofort das Standard-Vanilleeisrezept.


Zutaten Vanilleeis (1kg):
545 g Milch
85 g Sahne
50 g Milchpulver
170 g Dextrose
40 g Zucker
10 g Invertzuckersirup (selbstgemacht)
100 g Eigelb
2 Vanilleschote (Mark)
 
Zutaten Apfelstrudel:
150 g Mehl
75 ml Wasser (lauwarm)
2 El Öl
Salz
500 g Äpfel (säuerliche Sorte)
30 g Mandeln (gehackt)
2 El Rumrosinen (selbsteingelegt)
2 El Zitronensaft
Zitronenabrieb
1/2 Tl Zimt
Zucker
20 g Butter
25 g Semmelbrösel
Zucker
zerlassene Butter zum bestreichen
 
 
Am Vortag die Eismasse vorbereiten:
Milch, Sahne Milchpulver und Dextrose glatt mixen, dann mit den Vanilleschoten (Mark vorher auskratzen und zugeben) leicht erwärmen. Die Zuckerarten mit dem Eigelb verquirlen. Diese Mischung zur Sahne-Milch geben und zur Rose abziehen. Auf Wasserbad kalt rühren und bis zum nächsten Tag im Kühlschrank reifen lassen.
 
Am nächsten Tag die Masse in der Eismaschine cremig gefrieren (vorher Vanilleschoten entfernen).
 
Am nächsten Tag zuerst den Strudelteig herstellen:
Mehl, Wasser, Salz und Öl 5 min zu einem geschmeidig elastischen Teig verkneten (von Hand) und unter einer warmen Schüssel 30 - 90 min entspannen lassen.
 
Während der Teig ruht die Füllung vorbereiten:
Äpfel schälen, vierteln, entkernen, achteln und feinblättrig schneiden. mit Zimt, Zucker, Mandeln, Rumrosinen, Zitronensaft und -abrieb vermischen. Die Semmelbrösel in Butter golden bräunen und dann mit dem Zucker vermischen. Diese Semmelbrösel ebenfalls unter die Apfelfüllung heben.
 
Den Strudelteig auf einem leicht bemehlten Geschirrhandtuch möglichst dünn ausziehen (Anleitung zum Beispiel hier). Dann mit etwas zerlassener Butter bestreichen und die Füllung an der Längsseite aufhäufen. Die beiden äußeren Ränder einschlagen und dann von der Längsseite her aufrollen. Den Strudel nochmals mit zerlassener Butter bestreichen.
 
Auf einem mit Backpapier belegten Blech im vorgeheizten Ofen bei 170 ° C 30 - 35 min. backen.
 
Den Strudel aus dem Ofen nehmen, lauwarm abkühlen lassen und mit je einer Kugel Vanilleeis servieren


Samstag, 3. November 2012

Crêpes mit Apfel-Rosinen-Calvados & Zimteis

So bevor morgen endlich wieder eine größere Kochaktion ansteht noch schnell das Dessert von vor knapp 3 Wochen erfassen. Unglaublich nächste Woche ist schon das traditionlle Gänseessen! Zum Dessert: Ich hatte noch eine ordentlich Portion Zimteis in der Tiefkühltruhe und es sollte etwas herbstliches mit Äpfeln sein. Da war die Entscheidung schnell getroffen. Die Crêpes werden nacheinander in der Pfanne gebacken und dann im Ofen abgedeckt warmgehalten während man die Füllung zubereitet. Für mich, die ich die Kombination Apfel - Zimt - Rosinen sehr liebe ein perfektes Herbst-/ Winterdessert. Demnächst werden noch ein paar Spielarten dieser Kombination folgen...
 

Zutaten Crêpesteig:
150 ml Milch
2 El Zucker
Vanillemark
Zitronenabrieb
Orangenabrieb
2 Eier
50 g Mehl
2 El braune Butter
 
Zutaten Apfel-Rosinen-Füllung:
2 Äpfel (säuerlich: Braeburn)
2 El Zucker
2 El Apfelsaft
3 El Rumrosinen (selbst eingelegt)
20 g Butter
4 cl Calvados
 
 
 
Zuerst den Crêpesteig vorbereiten:
Milch mit etwas Vanillemark, wenig Zitronen und Orangenabrieb sowie dem Zucker verrühen. Dann das Mehl unterrühren (ich bereite Crêpesteig immer mit dem Zauberstab zu, dann gibts garantiert keine Klümpchen). Nun die Eier unterrühren und zum Schluss die braune Butter hinzufügen. Mindestens 30 min quellen lassen (bei mir waren es 2 Stunden im Kühlschrank)
 
Während der Quellzeit die Füllung vorbereiten:
Äpfel schälen viertlen, entkernen und in sehr schmale Spalten schneiden. Die Apfelspalten mit etwas Zitronensaft mischen.
 
Aus dem Crêpesteig in einer großen Pfanne nacheinander 4 hauchdünne Crêpes backen und diese auf einem Teller im Backofen (50 ° C) warmhalten (mit einem zweiten Teller abdecken so trocknen sie nicht aus).
 
In der gleichen Pfanne den Zucker schmelzen bis er beginnt zu karamelisieren. Dann sofort die Apfeltspalten mit dem Apfelsaft zufügen. Den Calvados dazugeben und flambieren. Die Hitze nun reduzieren und die Rumrosinen mit der Butter unterziehen. Die Apfelspalten sollten nicht zu weich werden sondern noch über etwas Biss verfügen.
 
Den Teller mit den Crêpes aus dem Ofen nehmen und die Crêpes auf 4 Teller verteilen. Die Füllung gleichmäßig auf die 4 Crêpes verteilen und zuklappen oder rollen. Eine Kugel Zimteis daneben setzten und sofort servieren.


Freitag, 7. September 2012

Walnusskrokanteis mit flambierten Feigen

Eine spätsommerliche Kombination für die kurze Feigensaison gab es am letzten Sonntag. Außerhalb der Feigensaison können auch Zwetschgen oder anderes Steinobst flambiert werden. Mein Beitrag zum Blogevent von Zora knacken & backen: Ein Teil der Walnüsse wurde zu einer Paste verarbeitet die zum aromatisieren in die Eismasse wanderte. Dafür wurden die Nüsse zuerst im Ofen geröstet. Der andere Teil wurde dann mit karamelisiertem Zucker überzogen und grob gehackt in das fertige Eis gestreut.
 
 
Zutaten Walnusskrokanteis:
200 g Sahne
250 ml Milch
2 Eier
2 Eigelb
80 - 100 g Zucker
2 El Honig
2 El Creme Fraiche
150 g Walnüsse
40 g Zucker
 
 
Zutaten flambierte Feigen:
6 Feigen
4 El Zucker
3 El Mandelblättchen
20 g Butter
2 - 3 El Rumrosinen
30 ml Rum
 
 
 
Am Vortag die Eismasse rühren:
 
Walnüsse im vorgeheizten BAckofen bei 150 ° C etwa 5 min rösten und dann abkühlen lassen. 50 g der gerösteten Nüsse im Mixer / Moulinette fein mahlen bis eine Paste entsteht.
 
40 g Zucker hellkaramelisieren und mit Milch und Sahne ablöschen. Den Karamel loskochen und die Walnusspaste einrühren. Die Nusssahne vollständig auskühlen lassen, durch ein feines Sieb abseihen und nochmals erhitzen. Die Eier, Eigelb und verbleibenden Zucker ( 40 - 60 g je nach gewünschter Süße) im Schlagkessel anschlagen auf ein Wasserbad setzten und die erwärmte Nussahne zugießen. Die Masse zur Rose abziehen, Creme fraiche und Honig einrühren und möglichst schnell abkühlen (kaltrühren). Bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank stellen.
 
Für den Walnusskrokant 40 g Zucker karamelisiern und mit den verbliebenen 100 g gerösteten Walnüssen vermischen. (Ich habe die Nüsse auch einem Stück Alufolie verteilt und den karamelisierten Zucker darüber gegossen)
 
Am nächsten Tag die Eismasse in der Eismaschine cremig gefrieren dann in einen verschließbaren Kunststoffbehälter umfüllen und dabei die zuvor grob gehackten karamelisierten Walnüsse untermischen. Bis zur Weiterverwendung im Eisfach nachfrieren.
 
Kurz vor dem servieren die Feigen vierteln / achteln. Zucker in einer Pfanne karamelisieren, die Mandelblättchen einstreuen und 20 g Butter zufügen. Die Rumrosinen und die Feigen ebenfalls in die Pfanne geben. Den Rum angießen und flambieren.
 
Je 2 Kugeln Walnusskrokanteis in 3 Schalen setzten und mit der flambierten Feigenmischung bedecken.
 
Sofort sevieren!
 



Montag, 2. Juli 2012

Crostini & Zucchiniblüten

In der neuen essen&trinken sind tolle Rezepte für Crostini. Zwei davon habe ich heute getestet. Zwei Volltreffer. Die Kapernpaste feinwürzig mit leicht süßlicher Note durch die Rosinen. Die Tomaten sollten übernacht marinieren (bei mir waren es leider nur 2 Stunden) dann verbinden sich die Aromen noch besser. Dazu gab es knusprig fritierte Zucchiniblüten. Endlich konnte ich die seltenen Blüten am Samstag auf dem Markt ergattern.

 
Zutaten Kapernpaste:
20 g Rosinen (eingeweicht)
40 g Kapern
30 g Pinienkerne (geröstet)
40 g glatte Petersilie (blanchiert)
8 El Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Zutaten marinierte Tomaten:
4 Tomaten (entkernt, enthäutet, geachtelt)
30 g Zucker
80 ml Aceto Balsamico
Cayenne
5 El Olivenöl
Basilikum
Salz, Pfeffer

Zutaten Zucchiniblüten:
4 Zucchiniblüten
5 El Weizenmehl
1 El Hartweizengrieß
kaltes Wasser
2 - 4 Eiswürfel
Salz, Pfeffer
750 ml Pflanzenöl zum frittieren

Für die Kapernpaste:
Alle Zutaten zu einer cremigen Paste pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Paste zu dick ist, noch etwas Olivenöl unterrühren.

Für die marinierten Tomaten:
Den Zucker karamelisieren (nicht zu dunkel werden lassen) mit dem Essig ablöschen und den Karamel vollständig loskochen. Mit Cayenne, Salz und Pfeffer würzen. Das Olivenöl unterrühren und über die vorbereiteten Tomatenspalten gießen. Ein paar Stunden besser über Nacht marinieren. Erst kurz vor dem servieren den Basilikum unterheben.

Für die Zucchiniblüten:
Die Zucchiniblüten vorsichtig säubern. Für den Ausbackteig Weizenmehl und Hartweizengrieß mit einer Prise Salz mischen. Soviel kaltes Wasser unterrühren das ein fast zähflüssiger Teig (ähnlich einem Pfannkuchenteig) entsteht. Die Eiswürfel zufügen und im Teig schmelzen lassen. Nun sollte die zähflüssige Kosistenz erreicht sein. Die Zucchiniblüten durch den Teig ziehen und im Pflanzenöl knusprig ausbacken.

Die Kapernpaste und die Tomaten auf knusprig geröstetes Weißbrot streichen und gemeinsam mit den knusprigen Zucchiniblüten servieren.


Freitag, 6. Januar 2012

Winterapfeltriologie

Ein tolles Winterdessert das den Aufwand lohnt. Strudel, Küchle und Bratapfel werden von einem Zimtparfait begleitet. Der Strudel, der wie das Parfait nach einem Rezept von Johann Lafer ("Der Große Lafer") entstanden ist, könnte auch als kleines Päckchen geformt werden. (Vorsatz für das neue Jahr schöner anrichten) Küchleteig und Bratäpfel nach Alfons Schuhbeck. Das Parfait kann einige Tage im voraus zubereitet werden, der alles weitere muss am Tag des Menus hergestellt werden.


Zutaten Bratäpfel
2 kleine säuerliche Äpfel
20 g Marzipan
1 El Mandel grob gehackt
1 El Rumrosinen
Rum
Orangenabrieb
60 ml Apfelsaft
2 Butter Flocken

Zutaten Strudel
2 Quadrate Studelteig
1 großer säuerlicher Apfel
3 El Toastbrotbrösel
3 El Butter
1/2 Tl Zimt
1 El Zucker
2 El Mandelblättchen
1 El Rumrosinen
Zitronensaft

Zutaten Apfelküchle
1 großer säuerlicher Apfel
Zitronensaft
25 ml Wasser
25 ml Milch
1 EL Butter
Salz
35 g Mehl
1 Ei
Öl / Fett zum fritieren
Zimt - Zucker - Mischung

Zutaten Parfait
3 Eigelb
75 g Puderzucker
1 El Wasser (heiß)
250 ml Sahne
3 Eiweiß
Salz
1 El Zimt

Für das Parfait:
Eigelb mit Puderzucker und Wasser über dem Wasserbad dick-schaumig aufschlagen und im kalten Wasserbad schlagen bis die Creme kalt ist, dann den Zimt unterrühren. Die Sahne steif schlagen, ebenso die Eiweiß mit einer Prise Salz. Zuerst den Eischnee unter die Creme haben dann die Sahne unterziehen. Die Masse in eine mit Klarischtfolie ausgekleidete Form füllen und mindestens 6 Stunden gefrieren.

Für den Strudel:
Den Apfel schälen, entkernen, achteln, in feine Scheibchen schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Toastbrotbrösel mit 1 El Butter in einer Pfanne bei milder Hitze anbraten bis sie goldbraun gefärbt sind, dann mit Zimt und Zucker mischen. Die Brösel mit den Apfelstücken mit den Rosinen und den Mandeln mischen. Ein Strudelteigquadrat mit 1 El flüssiger Butter bestreichen mit ein wenig Zucker und Zimt bestreuen und das zweite Quadrat darauflegen. Die Apfelmischung am unteren Rand aufschichten. Rechte und licke Seite einklappen und aufrollen. Auf ein Backblech setzten und mit 1 El flüssiger Butter bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 ° C auf Sicht ca. 20 -25 min. backen. Vor dem servieren evtl. mit Puderzucker bestäuben.

Für die Bratäpfel:
Das Kerngehäuse der Äpfel mit einem Apfelausstecher entfernen und die Äpfel in eine kleine Auflaufform (bei mir 2 Souffleeförmchen) setzten. Mandeln, Marzipan, Orangenabrieb, Rum und Rumrosinen mischen und in die Äpfel füllen. Den Apfelsaft angießen und bei 150 ° C im Ofen garen. Leicht abkühlen lassen und halbieren.

Für die Apfelküchle:
Den Apfel mit dem Apfelausstecher entkernen, schälen in fingerbreite Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Für den Brandteig Milch, Wasser Salz und Butter einmal aufkochen. Das gesamte Mehl hinzufügen und abbrenne bis sich am Topfboden ein weißer Belag bildet. Die Masse ein wenig abkühlen lassen und dann das Ei unterrühren bis eine homogene Masse entsteht. Die vorbereiteten Apfelscheiben durch den Teig ziehen und in heißem Fett (Kochlöffelstiel - Test: wenn Bläschen am Stiel entstehen ist das Fett heiß genug) ausbacken. Die Küchle auf Küchenkrepp abtropfen lassen und in der Zimt - Zucker - Mischung wenden.

Den Strudel in vier Teile Schneiden, die Bratäpfel halbieren und gemeinsam mit einem Apfelküchle und einer Scheibe Zimtparfait servieren. 

Freitag, 2. Dezember 2011

Rosinenplätzchen

Nochmal ein Rezept aus der Kategorie Weihnachtsgebäck ohne ausstechen (böse Zungen nennen es auch Weihnachtsgebäck für faule ;-)) ). Eine Neuentdeckung die ich eigentlich schon letztes Jahr testen wollte aber dann nicht mehr dazu gekommen bin. Wunderbar zarte weiche Plätzchen die (entgegen meiner Befürchtung) gut in einer Blechdose aufbewahrt werden können. Wieder ein Volltreffer dank Herrn Witzigmann.



Zutaten
100 g Butter (weich)
25 g Marzipan
100 g Farinzucker
2 Eier
4,5 cl Rum
150 g Mehl
2,5 g Backpulver
Rumrosinen

Die Butter mit dem Marzipan und dem Zucker cremig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterrühren. Den Rum hinzufügen.

Den Teig mit Hilfe eines Spritzbeutels auf Backbleche (Backpapier) spritzen (kleine Tupfen / Haufen) und dabei auf ausreichenden (wirklich viel!) Abstand achten da die Plätzchen sich stark ausdehnen.

Vor dem backen mit Rumrosinen belegen.

Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen bei ca 160 ° C ca 8 min. auf Sicht backen und danach noch heiß mit ein wenig erhitzter Aprikosenmarmelade abstreichen.

Montag, 21. November 2011

Kaiserschmarren

Nach einer ziemlich anstrengenden Woche und einer relativ großen Plätzchenbackaktion (Rezepte und Bilder folgen) fehlte am Samstag der Elan ein Dessert vorzubereiten. Als dann gestern aber der Ochsenschwanz im Ofen war und klar war dass es die nächsten 3 Stunden nichts zu tun gibt außer Zeitung zu lesen, wanderten meine Gedanken unweigerlich in Richtung Dessert. Da für mich am Sonntag der ultimative Countdown für den heißgeliebten Skiurlaub begann, gab es das dazugehörige Dessert. Sozusagen um die sowieso bereits vorhandene Vorfreude nochmal so richtig anzuheizen. Rezept nach (wie sollte es anders sein) Herr Schuhbeck (Super, Super Super !)



Zutaten
2 Eigelb
60 g Mehl
Zitronenabrieb
1/2 Vanilleschote (Mark)
Prise Salz
125 ml Milch
25 g braune Butter
2 Eiweiß
40 g Zucker
3 El Rumrosinen
Schuss Rum
2 El Puderzucker

Eigelb, Mehl, Zitronenabrieb, Vanillemark, Salz, Milch und braune Butter glatt rühren. Eiweiß halb steif schlagen und den Zucker einrieseln lassen dabei sehr steiß schlagen. Den Eischnee in zwei Portionen unter den Teig ziehen.

Den Backofen auf 150 ° C (Umluft + Grill) vorheizen.

In einer Pfanne (24 er) Butter aufschäumen lassen, den Teig in die Pfanne gießen und bei mittlerer Hitze ca 2 - 3 min. hell bräunen. Die Rumrosinen währenddessen auf dem Teig verteilen. Den Schmarren im Backofen in 5 - 8 min. fertig backen.

Die Pfanne aus dem Ofen nehmen den Schmarren in Stücke reißen und auf dem Herd mit dem Puderzucker überstäuben und unter schwenken karamelisieren. Kurz mit Rum ablöschen und mit Vanilleeis genießen.