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Sonntag, 17. November 2013

Menü 20.10.2013

Nachlieferung des Menüs vom 20.10.2013:

Kürbsisuppe mit Rote Beete - Coulis mit Thymian

Osso Bucco mit frischen Tagliatelle

Versunkener Zwetschgenkuchen mit Marzipan
Vanilleeis

Sonntag, 6. Oktober 2013

Menü 29.09.2013:

Menü vom letzten Sonntag:
 
 Feldsalat, gerösteter Kürbis, Kürbiskerne, Trauben, rote Zwiebeln


Ochsenschwanzravioli, Steinpilze




 
Hirschcarrée, Steinpilzrisotto

Walnuskrokanteis,
flambierte Feigen
 
 
 
 

Dienstag, 6. November 2012

Kürbissuppe mit Kastanien und Kürbiskernen

Nachdem ich letztes Jahr keine Kürbissuppe verbloggt habe, stand sie ganz obe auf der Liste. Für mich eigentlich eine Suppe für jeden Tag. Nimmt man einen Hokaido hat man sogar die Schälarbeit gespart. Dazu kommen unzählig Möglichkeiten der Variation. Mit Curry, mit Apfel oder Orange mit Ingwer oder so wie hier einfach mal ganz klassisch ohne viel fremdes. Nur Kürbis. Auch mal eine nette Abwechslung. Hier war es ein Butternut. Der durch sein cremiges Fleisch kaum Sahne bedarf. Als Einlage ein paar geröstete Kürbiskerne und Kastanien.
 
 
Zutaten:
600 g Kürbisfleisch (Butternut)
1 Kartoffel (mehlig kochend)
1 Zwiebel
100 ml Weißwein
750 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
2 El Kürbiskerne
100 g Kastanien
 
 
Den Kürbis schälen, entkernen und würfeln die Kartoffel ebenfalls schälen und würfeln..
 
In einem Topf etwas Öl erhitzten und die gewürfelte Zwiebel darin andünsten. Das Kürbisfleisch hinzufügen und ebenso wie die Kartoffel kurz mit andünsten. Schon jetzt mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Weißwein ablöschen. Einmal kruz aufkochen lassen. Nun die Gemüsebrühe hinzufügen und alles solange kochen bis das Kürbisfleisch weich ist / zerfällt. Mit dem Zauberstab glatt mixen und anschließend durch ein Sieb in einen zweiten Topf streichen. Die Sahne angießen und mit Muskatnuss abschmecken.
 
Die Krübiskerne und die Kastanien in einer Pfanne ohne Fett rösten.
 
Die Suppe auf 4 Teller verteilen und jeweils ein paar der Kürbiskerne und Kastanien einstreuen.


Mittwoch, 31. Oktober 2012

Kürbiskuchen mit Walnüssen

Bevor das Dessert des letzten Menüs erfasst wird hier noch kurz ein schneller Kuchen mit Kürbis und Walnüssen. Ein Karottenkuchenprinzip, antelle Karotten ist es hier Kürbis der fein geraspelt in den Teig wandert. Für Halloween bin ich leider zu spät ;-) denn dieser Kuchen (aus Effilee) sollte mindestens einen Tag durchziehen, dann entfalten sich die Aromen und er ist wunderbar saftig. Da Halloween sowieso nicht mein Fall ist gabs den Kuchen schon vor zwei Wochen und demnächst bald wieder! Das original Rezept sieht ein Frischkäsefrosting vor, das habe ich weggelassen.
 
 
Zutaten:
3 Eier
150 g Butter
150 g Zucker (brauner)
Salz
180 g Mehl
2 Tl Backpulver 
150 g Walnüsse (gehackt)
400 g Kürbis (geraspelt)
100 g Äpfel getrocknet (klein geschnitten)
Vanille, Zimt, Kardamom
 
Butter mit Zucker und Salz und Gewürzen schaumig schlagen. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Kürbisfleisch, Äpfel und Walnüsse mischen und unter die Buttermasse heben. Zum Schluss Mehl mit Backpulver vermischen, daraufsieben und unterheben. In eine gefettet, bemehlte Form (Springform 24 cm) füllen und im vorgeheizte Backofen 160°C 45 min. backen.
 
Kurz auskühlen lassen und dann aus der Form lösen
 



Mittwoch, 10. Oktober 2012

Wildschweinsugo Kürbisfettucine & Rahmsteinpilze

Nach dem gefühlten Temperatursturz nach der Rückkehr aus Italien musst am Sonntag ein Seelenwärmer her (das wird ja nun wieder häufiger der Fall sein, endlich wird es herbstlicher). Als ich hier die Kürbispasta entdeckte war auch schnell klar was es zu dem Wildschweinsugo aus der Keule geben sollte. Dazu noch ein paar rahmige, aromatische Steinpilze und man schwelgt im herbstlichen Pastahimmel... 
 
 
Zutaten Kürbispasta:
500 g Kürbisfleisch (Hokaido)
300 g Hartweizendunst
1 Ei
2 Eigelb
 
Zutaten Wildschweinsugo:
ca 2 kg Wildschweinkeule mit Knochen
2 Karotten
1 Stück Sellerie
1/2 Stange Lauch
1/2 Gemüsezwiebel
3 El Tomatenmark
3 Knoblauchzehen
3 Salbeiblätter
3 Rosmarinzweige
400 ml Rotwein
600 - 700 ml Rotwein
30 g Butter
 
Zutaten Rahmsteinpilze:
400 g Steinpilze
1 El Zwiebelwürfel
20 g Butter
300 ml Sahne
 
 
 
Am Vortag:
Kürbis halbieren, entkernen und in 3 c große Würfel schneiden. Mit Salz und Muskatnuss würzen und im Ofen 30 min. bei 150 ° C garen. Dann pürieren und durch ein Sieb streichen. Das Püree auskühlen lassen und dann mit Ei und Eigelb verrühren. Mit dem Hartweizendunst 10 -12 min. zu einem Pastateig verkneten (Kenwood Stufe 1). Diesen bis zum nächsten Tag in Frischahltefolie gewickelt im Kühlschrank aufbewahren.
 
Ebenfalls am Vortag den Wildschweinsugo zubereiten:
Den Knochen auslösen und das Fleisch mit dem Messer fein würfeln / hacken (wer einen elektrischen Fleischwolf besitzt kann auch diesen mit der groben Scheibe nutzten, der handbetriebene versagt hier ziemlich sicher wegen der starken Fleischfasern des Wildschweines). Die Gemüse ebenfalls sehr fein würfeln. Das Fleisch in 4 - 6 El Olivenöl in einem großen Gusseisernen anbraten. Das Gemüse hinzufügen und mit dem Tomatenmark ebenfalls kurz anbraten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Rotwein ablöschen. Die Brühe angießen und den Knochen mit in den Topf legen. Den Topf mit geschlossenem Deckel für 4 Stunden bei 120 ° C in den Backofen stellen. 
 
Am nächsten Tag:
Den Pastateig zu Fettucine verarbeiten ( Stufe 6 von 9).
 
Die Steinpilze putzen dabei die schönsten / kleinen Exemplare nur halbieren. Abschnitte und einige weniger schöne Pilze klein schneiden und in etwas Butter mit den Zwiebelwürfeln andünsten. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Wenn der Wein nahezu vollständig verdunstet ist, die Sahne angießen. Einmal aufkochen und dann fein pürieren.
 
Den Sugo wieder langsam erwärmen. Kräuter und Knoblauch (feingehackt) hinzufügen und gegebenenfalls nochmals nachwürzen.
 
Die Steinpilze in Olivenöl anbraten. Dabei mit Salz und Pfeffer würzen und einem Schuss Weißwein ablöschen. Die restliche Butter (10g) unterschwenken und die Steinpilzsahne dazugeben.
 
Die Pasta in reichlich Salzwasser al dente garen. In einer vorgewärmten Schüssel 8 Suppenkellen des Sugo mit der Butter und den Nudeln gründlich vermischen. Die Pasta auf 4 Teller verteilen und jeweils ein paar der Rahmsteinpilze darauf verteilen.
 
Sofort servieren.
 

 


Freitag, 28. September 2012

Perlhuhnsupreme mit Steinpilzen und Kürbiscreme

Ich hatte Glück und konnte ein paar Steinpilze auf dem Markt ergattern. Ich wollte ein paar schöne Scheiben auf die Kürbiscreme legen und habe die dabei entstandenen Reste zu einer Farce verabeitet. Die wurde dann uf das Perlhuhnfleisch gestrichen, aufgerollt und zugebunden. Die Brüstchen zogen dann bei 80 ° C im Ofen eine halbe Stunde und wurden dann nur ganz kurz zum anknuspern der Haut zu den Steinpilzen in die Pfanne gelegt (Idee von hier). Für die Kürbiscreme habe ich Muskatkürbis verwendet beim nächsten mal (und das wird es sicher geben) werden ich Butternut verwenden um ein noch cremigeres Ergebnis zu erzielen. Dazu gab es eine Madeirasauce (braune Geflügelgrundsauce, reduziert, mit Madeira verfeinert).


Zutaten Perlhuhnsupreme:
4 Perlhuhnsupreme
4 Steinpilze
1/2 Knoblauchzehe
2 El Butter
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
 
 
Zutaten Kürbiscreme:
600 g Kürbisfleisch
400 g Kartoffeln (mehlig: Quarta)
200 g Sahne
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
2 El Butter
 
Für dei Kürbiscreme das Kürbisfleisch (entkernt, geschält) würfeln und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss im Ofen bei 175 °C etwa 60 min weich garen. Nur wenn es sich nicht vermeiden lässt Flüssigkeit angießen (sonst wird das Pürree zu wässerig). Wenn das Fleisch weich / gar ist mit dem Zaubertab sehr fein pürieren. Die Kartoffeln in der Schale garen, schälen und zweimal durch die Kartoffelpresse zu dem Kürbismus drücken. Die Sahne leicht erwärmen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Nach und nach zum Kürbis-Kartoffel-Pürree geben bis die gewünschte Konsistenz (Brei nicht zu flüssig) erreicht ist. Warm halten.
 
Die Steinpilze säubern und in Scheiben schneiden. Die Reste sehr fein hacken und in Butter mit feingehacktem Knoblauch andünsten. Die Pilzfarce mit Salz und Pfeffer würzen auf das vorbereitete Fleisch (säubern, trocken tupfen, von Sehnen und überschüssiger Haut befreien) streichen, einrollen und mit Faden umwickeln. In eine Form setzten und im Ofen bei 80 ° C 30 min gar ziehen lassen.
 
Die Steinpilzscheiben in Olivenöl braten, würzen. Die Perlhuhnsupreme aus dem Ofen nehmen und kurz mit der Hautseite in die Pfane legen. Währenddessen die Butter unter die Kürbiscreme ziehen und auf 4 Teller verteilen. Darauf die Perlhuhnsupreme setzten und ein paar der Steinpilzscheiben anlegen.
 
Dazu passt eine Madeirasauce.


Montag, 30. Januar 2012

Kürbisravioli

Diese Kürbisravioli entstanden nach einem Rezept nach G. Locatelli allerdings habe ich eine vegetarische Variante zubereitet, ohne Proscuitto. Die Kombination von Kürbis und Amarettini hat mich schon lange gereizt ( und sie ist ja nicht unbedingt neu wie man zum Beispiel bei lamiacucina sieht). Die Aromen harmonieren wirklich sehr gut ohne langweilig zu sein. Wirklich eine interessante spannende köstliche Vorspeise für ein typisch italienisches Menü (danach gabs Osso Bucco).


Zutaten
1 Portion Nudelteig
1 Butternut Kürbis
 1 Schalotte
1/2 Knoblauchzehe
1 Eigelb
1 Handvoll Amarettini
1 El Parmesan


Den Kürbis schälen und in Alufolie im Backofen bei 175 ° C etwa 1 - 1,5 Stunden garen, im letzten Drittel das Paket öffnen um ein wenig Feuchtigkeit abdampfen zu lassen. Das weiche Kürbisfleisch vollständig abkühlen lassen. Die Schalotten und den Knoblauch sehr fein hacken und in Olivenöl weich  dünsten. Das Kürbisfleisch mit Schalotten dem Eigelb, Parmesan, zerbröselten Amarettini  zu einer Masse verrühren. Mist Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Den Nudelteig in zwei Portionen ausrollen (am besten mittels Nudelmaschine). Die Füllung in Teelöffelportionen darauf verteilen mit Eiweiß die Ränder vorbereiten. Die zweite Nudelbahn darüberlegen festdrücken und mit dem Messer zerteilen.

Entweder direkt in Salzwasser garen oder auf einer Platte mit Hartweizendunst aufbewahren.

Vor dem servieren kurz in Butter schwenken und Parmesan frisch darüber reiben.

Montag, 7. November 2011

Kürbisknöpfle

Herbstliche Variante des Spätzle- / Knöpfleteiges, die es zu dem Rehrücken gab. Durch das Kürbispüree erhält man eine tolle kräftige Farbe, was das Aroma angeht, fand ich den Kürbis zwar wahrnehmbar aber nicht sehr dominant. Geplant war eigentlich noch sautierter Rosenkohl der ging im Eifer des Gefechts unter.


Zutaten
1 Hokaidokürbis
3 Eier
300 g - 400 g Mehl
Muskatnuss
Salz
Pfeffer

Den Kürbis entkernen und in Spalten schneiden, salzen und in Alufolie im Ofen bei 170 ° C weich garen. Den Kürbis ausdampfen lassen und aus der Schale schaben. Das Kürbispüree durch ein Sieb und kräftig mit Salz und Muskatnuss würzen. Nach dem erkalten mit den Eiern verrühren. Solange Mehl unterschlagen bis man einen zähflüssigen (reißenden) Spätzleteig erhält. Den Teig entweder als Spätzle in kochendes Salzwasser schaben oder durch ein Knöpflesieb reiben. Wenn die Knöpfle an der Oberfläche schwimmen mit einer Schaumkelle in einen zweiten Topf mit kochendem Salzwasser geben. Die fertigen Knöpfle / Spätzle abtropfen lassen und in schäumender Butter anschwenken.