Dienstag, 22. Januar 2013

Foie Gras de Canard Feldsalat mit Mandarinendressing & Sahnebrioche

Seit ewigen Zeiten gab es mal wieder Foie Gras. Dazu gab es ganz klassisch: Feldsalat mit einem fruchtigen Mandarinensaftdressing und Brioche. Weil die Foie schon sehr gehaltvoll ist, habe ich die Butter im Brioche durch Sahne ersetzt. Das Brioche reicht als Vorspeise für 4 Personen.
 
 
Zutaten Vorteig für das Brioche:
30 g Dinkelmehl 630
30 g Milch
0,1 g Hefe
 
Zutaten Hauptteig für das Brioche:
90 g Dinkelmehl 630
40 g Sahne
1 Eigelb
1 El Zucker
Prise Salz
 
Mandarinensaftdressing:
Saft 1 Mandarine
Saft 1/4 Zitrone
1 Tl Honig
2 El Öl
Salz, Pfeffer
 
Alle Zutaten für den Vorteig miteinander verrühren und ca. 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
 
Für den Hauptteig alle Zutaten mit dem Vorteig verkneten und 30 min. gehen lassen. Dann einmal falten. Bis zum nächsten morgen im Kühlschrank (ca. 8 ° C) aufbewahren. Dann aus dem Kühlschrank nehmen 30 min aklimatisieren, dann einmal falten. Den Teig in eine beliebige Form bringen und 90 min. gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 ° C 25 - 30 min backen.
 
Alle Zutaten für das Dressing miteinander verrühren und 2 handvoll Feldsalat damit anmachen.
 
Dazu passt Foie Gras de Canard aber auch eine paar ssuatierte Streifen Wildfleisch z.B. Rehfilet.
 

Sonntag, 20. Januar 2013

Menü 20.01.2013:

Hier bei uns im Südwesten liegen die Staßen unter einer dicke Eisschicht. Da kann man froh sein wenn man es sich zu Hause gemütlich machen kann. Noch mehr gilt das wenn im Ofen ein kräftiges Gulasch vom Hirschkalb vor sich hin brodelt und man dazu dann ganz gemütlich ein paar Schupfnudeln aus dem Frostschlaf wecken kann. Außerdem gab es heute:
 
Foie Gras de Canard
Feldsalat mit Mandarinendressing
Sahnebrioche
 
Kraftbrühe vom Hirschkalb
Steinpilznockerl
 
Hirschkalbsgulasch
Kastanien-Wirsing-Gemüse
Schupfnudeln
 
Mandelcrêpes mit Aprikosenfüllung
Amarettoeis
 
 
 
 

Donnerstag, 17. Januar 2013

Apfelkücherl mit Vanilleeis

Das ist nun das dritte Rezept für Apfelkücherl das ich hier im Blog veröffentliche. Jedes stellte eine Verbesserung zum vorhergehenden dar. Das dritte ist (für meinen Geschmack) das beste. Es ist aus eine inzwischen etwas älteren Kochbuch von Dieter Müller. Weder Brandteig noch Wein oder Bierteig aber trotzdem erzielt man damit eine wunderbar fluffige Teighülle. Wichtig ist die Apfelscheiben nicht zu dick zu schneiden. Etwa 0,5 cm sonst ist der Teig gar bevor die Äpfel einigermaßen weich sind.
 
 
Zutaten:
1 Apfel (säuerlich Boskop)
100 g Mehl
80 ml Milch
1 Pk Vanillezucker
1 El Zucker
1 Ei
Salz
1/2 Tl Weinsteinpulver
Zimt, Zucker
Öl zum ausbacken
 
 
Für den Teig: Mehl mit Zucker, Vanillezucker einer Prise Salz und Milch glattrühren. Dann das Eigelb unterrühren. Nun den Teig etwa 1 Stunde im Kühlschrank quellen lassen.
 
Kurz vor dem servieren des Dessert den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Weinsteinpulver in den Teig rühren. Dann in drei Portionen den Eischnee unterheben.
 
Den Apfel schälen, das Kerngehäuse ausstechen und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden (6 Stück waren´s bei mir). Die Apfelscheiben durch den Teig ziehen und im Öl / Butterschmalz schwimmend goldgelb ausbacken.
 
Dann die Apfelkücherl aus dem Fett heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Kücherl in der Zimt-Zucker-Mischung wenden und jeweils 2 Kücherl auf die Teller legen. Eine Kugel Vanilleeis (Rezept hier im Blog) dazu setzten und sofort servieren.
 

Mittwoch, 16. Januar 2013

Rindsrouladen mit sahnigem Kartoffelpüree

Momentan stehen stressige Tage an. Da braucht man Wohlfühlessen und das Wetter passt auch zu Schmorgerichten und cremig sahnigen Pürees die die Seele umschmeicheln. Hier also meine Version der klassischen Rindsroulade...
 
 
Zutaten:
6 Rinderrouladen
(Scheiben vom Metzger z.B. aus der Keule)
1 große Essiggurke
2 Schalotten
2 El Speck (feinstgewürfelt)
6 Tl scharfer Senf
2 Karotten
1/4 Selleriknolle
1/2 Stange Lauch
1 Gemüszwiebel
250 ml Rotwein
750 ml Rinderbrühe
Salz, Pfeffer
 
 
 
Zuerst das Gemüse für die Sauce vorbereiten: Alles schälen / waschen und in gleichmäßige Würfel schneiden.
 
Dann für die Füllung: Die Schalotten sehr fein würfeln und in etwas Butter bei milder Hitze weich dünsten. Dann in eine kleine Schüssel füllen und die ebenso feinst gewürfelte Essiggurke und den Speck sowie die fein gehackte Petersilie hinzufügen. Alles gut miteinander vermischen.
 
Die Rouladen nebeneinander ausbreiten und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann alle Scheiben umwenden und nochmals mit Salz und Pfeffer würzen sowie mit jeweils 1 Tl Senf (bei mir ists immer Löwensenf, der rote ;-) ) bestreichen. Dann die vorbereitete Füllung gleichmäßig auf die 6 Fleischscheiben verstreichen. Jeden Roulade aufrollen und mit Rouladennadeln fixieren.
 
In einem ofenfesten Bräter / Topf  etwas Öl erhitzen und die Rouladen darin von allen Seiten anbraten. Dann 2 El Tomatenmark hinzufügen und mit dem Rotwein ablöschen. Nun das Gemüse hinzufügen und mit der leicht erwärmten Brühe auffüllen. Den Deckel auflegen und im vorgeheizten Backofen bei 160 ° C 90 - 120 min schmoren.
 
Dann die Rouladen aus dem Schmorfond heben, und in Alufolie gewickelt im Backofen bei 70 ° C warmhalten. Den Schmorfond abseihen dabei das Gemüse gut ausdrücken. Die Sauce bis zur gewünschten Konsistenz einreduzieren, gegebenenfalls würzen. Dann die Rouladen wieder in die Sauce legen und servieren.
 
Dazu passt sahniges Kartoffelpüree (Rezept hier im Blog)
 
 
 


Dienstag, 15. Januar 2013

Kraftbrühe Petersilienflädle Markklößchen

Ich habe mir fest vorgenommen endlich die Tiefkühltruhe von alten Beständen zu befreien. Diverse Pakete mit Suppe harrten noch der Verwendung und dann gabs auch noch ein paar Markklößchen. Dazu habe ich nur noch die Flädele frisch gemacht. Ruckzuck eine schöne Suppe als Auftakt. Hier also nur das Rezept für die Flädle, eine Kraftbrühe ist bereits im Blog erfasst ebenso wie die Markklößchen (nach Lafer Rezept). 
 
 
Zutaten:
75 ml Milch
3 El Milch
1 Eigelb
2 El braune Butter
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1 El glatte Petersilie feingehackt
 
 
Milch, Mehl, Slaz, Pfeffer und Muskatnuss glattmixen (am besten mit dem Zauberstab). Dann das Eigleb untermixen. Zu schluss die zerlassene Butter zum Teig hinzufügen. Den Teig mindestens 30 min quellen lassen.
 
Kurz vor dem ausbacken die Petersilie feingehackt in den Teig rühren. Dann eine Pfanne ( 24er) erhitzen und mit etwas Butter ausstreichen. Ein drittel des Teiges in die Pfanne gießen und solange schwenken bis der Teig den gesamten Pfannenboden bedeckt. Bei milder Hitze nacheinander 3 möglichst dünne Pfannkuchen /Crêpes ausbacken.
 
Die fertigen Crêpes übereinander gestapelt auf einem Teller aufbewahren.
 
Kurz vor dem servieren der Suppe die Crêpes aufrollen und in etwa 0,5 cm breite Streifen schneiden. Auf drei Suppenteller verteilen und heiße Kraftbrühe darüber verteilen.
 
Dazu passen noch Markklößchen, Gemüsestreifen oder auch Eierstich...
 


Sonntag, 13. Januar 2013

Menü 13.01.2013

Der Winter ist zurück. Da war die Lust auf Winterküche groß. Also gab es heute ein Wohlfühlmenü: Kraftbrühe mit Petersilienflädle und Markklößchen danach Rindsrouladen mit sahnigem Karoffelpüree und zum Abschluss Apfelkücherl mit Vanilleeis. Danach ein Winterspziergang im verschneiten Rebenland... schön!

Kraftbrühe
Pertersilienflädle
Markklößchen
 
Rindsroulade
Kartoffelpüree
(nicht im Bild: Rotkraut)
 
 Apfelkücherl
Vanilleeis
 
 
 

Mittwoch, 9. Januar 2013

Lotte de mer mit Linguine in Safran-Muschelsud

Der nächste Wunsch den es nach dem Urlaub abzuarbeiten galt: Endlich mal wieder eine große Portion Pasta sollte es geben. Zu dem festen Fleisch des Seeteufels passt eine kräftige Sauce mit Safran und ein paar Muscheln sehr gut. Die Linguine nach meinem Standardpastateig...


Zutaten:
700 g Seeteufel
600 ml Fischfond
(aus Knochen und Abschnitten des Lotte)
1 El Schalotten (feingehackt)
1 Tl Knoblauchzehe (feingehackt)
50 ml Weißwein
1 Döschen Safranfäden
150 g Muschelfleisch
(vorher gegart und ausgelöst)
100 g Sahne
Salz, Pfeffer
1 Portion Pastateig (zu Linguine verarbeitet)
 
 
Schalottenwürfel mit Knoblauch in etwas Öl andünsten. Mit Weißwein ablöschen dann Fond angießen kurz aufkochen, Sahne angießen und Safranfäden hinzufügen. Die Sauce mit dem Zauberstab kurz durchmixen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
 
Die Fischfilets in Medaillons (3 cm) schneiden mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. In einer großen Pfanne braten.
 
Während dessen die Pasta garen und das Muschelfleisch in der Sauce erwärmen. Die Pasta mit der Sauce mischen.
 
Die Seeteufelmedaillons auf 3 Teller verteilen, jeweils eine Potion Pasta dazu setzten.