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Dienstag, 7. Januar 2014

Menü 04.01.2014:

Endiviensalat mit Belugalinsen
und Zitrusfrüchtevinaigrette
 
glasierte Möhren mit Petersilie
&
Kohlrabi in Rahm mit Schnittlauch

rotfleischige Forelle vom Grill

Kartoffelstampf mit Kürbiskernöl

Topfengratin mit Blutorangen

Sonntag, 22. September 2013

Menü 22.09.2013

Tolles sonniges Herbstwetter genutzt und nochmal den Grill angeworfen. Vorweg Zwiebelkuchen und den ersten neuen Wein getestet. Dann hausgemachte Tagliatelle mit frischen Steinpilzen und der obligatorischen Blattpetersilie. Zu den köstlichen Rumpsteaks vom Grill gab es einen Cesarssalad mit vielen Croûtons. Das Dessert war dann doch sehr herbstlich: Zimteis, Vanilleeis und eingelegte Rotweinbirnen.

Zwiebelkuchen

Tagliatelle mit frischen Steinpilzen

Rumpsteaks

Cesarssalad

Vanilleeis, Zimteis
Rotweinbirne

Mittwoch, 23. Januar 2013

Kraftbrühe vom Hirschkalb mit Steinpilznockerl

Ich hatte eine ganze Hirschkalbskeule gekauft. Die Knochen habe ich nach dem Auslösen zu einer Suppe verarbeitet. Aus der Unterschale habe ich ein sehnenfreies Stück Fleisch geschnitten und mit ein paar Steinpilze und etwas Petersilie zu einer Farce verarbeitet.

 
Zutaten Kraftbrühe:
Hirschkalbsknochen (von einer Keule)
1 Zwiebel
1 Karotte
1 Stück Sellerie
1/4 Stange Lauch
Lorbeerblatt
1 Gewürznelke
1 El Wacholderbeeren
1 El Pfefferkörner
1 El Salz 
 
Zutaten Nockerl:
100 g Hirschkalbfleisch (aus der Unterschale)
20 g Sahne
1/2 Eiweiß
1 El getrocknete Steinpilze (eingeweicht, feingehackt)
1 Tl Petersilie (glatte, feingehackt)
Salz, Pfeffer
 
Aus den Zutaten für die Kraftbrühe am Vortag eine Suppe ansetzten. Nach etwa 2 - 3 Stunden durch ein Passiertuch abgießen. Bis zum nächsten Tag kühl aufbewahren. Dann wieder erwärmen und mir Salz, Pfeffer und etwas Portwein abschmecken.
 
Die Nockerl herstellen: Aus Hirschkalbfleisch, Sahne und Eiweiß in der Moulinette eine Farce herstellen. Dabei Eiweiß und Sahne erst nach und nach hinzugeben bis eine glatte Masse entstanden ist. Die vorbereiteten Steinpilze und die Petersilie unterrühren mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Teelöffeln von der Masse kleine Nockerln abstechen und in siedendem Wasser (salzen) garen.
 
Die fertigen Nockerl in der Kraftbrühe servieren.
 


Dienstag, 15. Januar 2013

Kraftbrühe Petersilienflädle Markklößchen

Ich habe mir fest vorgenommen endlich die Tiefkühltruhe von alten Beständen zu befreien. Diverse Pakete mit Suppe harrten noch der Verwendung und dann gabs auch noch ein paar Markklößchen. Dazu habe ich nur noch die Flädele frisch gemacht. Ruckzuck eine schöne Suppe als Auftakt. Hier also nur das Rezept für die Flädle, eine Kraftbrühe ist bereits im Blog erfasst ebenso wie die Markklößchen (nach Lafer Rezept). 
 
 
Zutaten:
75 ml Milch
3 El Milch
1 Eigelb
2 El braune Butter
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1 El glatte Petersilie feingehackt
 
 
Milch, Mehl, Slaz, Pfeffer und Muskatnuss glattmixen (am besten mit dem Zauberstab). Dann das Eigleb untermixen. Zu schluss die zerlassene Butter zum Teig hinzufügen. Den Teig mindestens 30 min quellen lassen.
 
Kurz vor dem ausbacken die Petersilie feingehackt in den Teig rühren. Dann eine Pfanne ( 24er) erhitzen und mit etwas Butter ausstreichen. Ein drittel des Teiges in die Pfanne gießen und solange schwenken bis der Teig den gesamten Pfannenboden bedeckt. Bei milder Hitze nacheinander 3 möglichst dünne Pfannkuchen /Crêpes ausbacken.
 
Die fertigen Crêpes übereinander gestapelt auf einem Teller aufbewahren.
 
Kurz vor dem servieren der Suppe die Crêpes aufrollen und in etwa 0,5 cm breite Streifen schneiden. Auf drei Suppenteller verteilen und heiße Kraftbrühe darüber verteilen.
 
Dazu passen noch Markklößchen, Gemüsestreifen oder auch Eierstich...
 


Dienstag, 4. Dezember 2012

Variation vom Seesaibling

Diese Vorspeise gab es am Sonntag. Ich mag es eine Grundzutat in mehreren Varianten zu zubereiten (wie man vielleicht beim Ochsen schon bemerkt hat ;-). Saibling ist dafür wie geschaffen: Gebeizt, Süß-Sauer mariniert und die dünneren Schwanzstücke habe ich zu einem kleinen Tatar geschnitten. Da es überall Empfehlungen für Feiertagsmenüs gibt, das wäre meine Vorspeisenempfehlung. Denn ich finde ja wenn man an den Feiertagen schon aufwendig kocht, sollten es Gerichte sein bei denen sich ein Großteil gut vorbereiten lässt. Dann kann die Köchin / der Koch wenn die Gäste / Familie da sind ganz entspannt einen Apero trinken (und dazu vielleicht ein paar kleine Balsamico-Wachteleier essen die es leider ohne Bild am Sonntag bei uns gab Danke Petra für die immer wieder tollen Ideen!) .


Zutaten:
1 Seesaibling (ca. 0,8 - 1 kg)
 
Zutaten "süß-sauer mariniert":
2 Zwiebeln
1 Tl Senfkörner
1 Tl Wacholder
1 Tl Koriander
1 El Zucker
100 ml Weißweinessig
250 ml Gemüsebrühe
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
1/2 Chilischote
2 Scheiben Ingwer
1 Streifen Orangenschale
einige Zweige Dill und Petersilie
 
Zutaten "gebeizt":
2 Tl Koriander
1 Tl Pfefferkörner
1 El Wacholder
1 Tl Fenchel
1 Tl Senfkörner
30 g Salz
2 El Zucker
1 Bund Petersilie
1 Bund Dill
Orangenabrieb
Zitronenabrieb
100 g Creme fraiche
1 El Dill (feingehackt)
1 Tl Honig
2 Tl Senf (Dijon)
Salz, Cayenne
 
Zutaten "Tatar":
1 Tl Zitronenöl
schwarzer Pfeffer
Spritzer Zitronensaft
100 g Creme fraiche
2 Tl Wasabipaste
 
 
Am Vortag den Saibling auslösen. Kopf und Gräten können zu einem Fond verarbeitet werden. Die beiden Filets von allen Gräten befreien. Jeweils den Teil abtrennen, an dem das Filet beginnt zum Schwanz hin dünner zu werden. Von diesen beiden Schwanzabschnitten die Haut und den dunkleren Fettbereich ablösen. Die so vorbereiteten Fischfilet abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
 
Für den gebeizten Saibling die trockenen Gewürze in einer Pfanne ohne Fett anrösten bis sie beginnen zu duften dann abkühlen lassen. Die angerösteten Gewürze mit Salz, Zucker, Dill, Petersilie Zitronen und Orangenabrieb in der Moulinette kurz hacken. Eines der vorbereiteten Filetstücke mit der Mischung bestreichen und dann sehr fest in Klarsichtfolie einwickeln. Gleichmäßig mit Konserven beschweren und im Kühlschrank 24 Stunden beizen.
 
Für den süß-sauer marinierten Saibling ebenfalls die Gewürze in einer Pfanne anrösten. Dann Zucker und in feine Streifen geschnittene Zwiebel gemeinsam mit 1 El Öl hinzufügen. Bei milder Hitze die Zwiebel andünsten. Dann mit Weißweinessig ablöschen und mit Brühe aufgießen. Nun Knoblauchzehe, Ingwer, Chili, Lorbeerblatt und Orangenschale in die Pfanne geben. Einmal aufkochen und dann in eine Auflaufform umfüllen. Den Saibling in gleichmäßige Stücke schneiden. Mit der Haut in etwas Mehl drücken. Überschüssiges Mehl abklopfen und in einer Pfann auf der bemehlten Hautseite 1 - 2 min. anbraten. Dann in den noch heißen Sud setzten. Dabei soll die Hautseite nach oben zeigen und nicht mit dem Sud in Berührung kommen. Nach dem auskühlen bis zum nächsten Tag im Kühlschrank durchziehen lassen.
 
Am nächsten Tag den süß-sauer marinierten Saibling frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Er sollte Raumtemperatur haben.
 
Für den Honig-Senf-Dip: Creme fraiche mit Dill, Honig und Senf verrühren mit Salz und Cayenne würzen.
 
Für den Wasabi-Dip: Wasabei mit Creme fraiche verrühren und mit etwas Salz würzen.
 
Den gebeizten Fisch aus der Folie wickeln und die Gewürze abspülen. Mit einem scharfen Messer schräg in dünne Scheiben schneiden.
 
Für das Tatar den Fisch mit einem scharfen Messer würfeln dann zügig hacken. Mit dem Öl vermischen und etwas Pfeffer und Salz dazugeben.
 
Alle drei Varianten des Saiblings gemeinsam auf Tellern anrichten (bei mir 5 Portionen)


Dienstag, 27. November 2012

Zweimal Ochse - Ochsentatar auf Kartoffeltaler & gebackene Praline vom Ochsenschwanz mit Sauce Remoulade

Als Vorspeise am Sonntag gab es eine Kombination von 2 klassischen Rindergerichten. Dieses mal gab es das Tatar auf einem knusprigen Kartoffelrösti. Zu der Ochsenschwanzpraline (das Fleisch vom Suppe kochen wurde vom Knochen gelöst, gepresst und dann in Stücke geschnitten, paniert und ausgebacken) gab es Sauce Remoulade. Die Praline könnte ich mir auch sehr gut als Zwischengericht auf einem cremigen Selleriepüree vorstellen


Zutaten Tatar & Kartoffelrösti:
200 g Rindfleisch (Hüftsteak, feinstgehackt)
1 El Kapern (feinstgehackt)
2 El Cornichon (feinstgehackt)
1 El Zwiebelwürfel (feinstgehackt)
1 Tl Dijonsenf
Salz Pfeffer Cayenne
1 große Kartoffel
Butterschmalz
 
Zutaten Ochsenschwanzpraline:
300 g Ochsenschwanzfleisch (von der Suppenzubereitung)
1 Ei
Semmelbrösel
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
 
Zutaten Sauce Remoulade:
1 Eigelb
1 Tl Dijonsenf
1 El Weißweinessig
Salz Pfeffer
125 ml Öl
1 El Cornichons (feinstgehackt)
1 Tl Kapern (feinstgehackt)
1 Tl glatte Petersilie (feinstgehackt)
1 El Zwiebel (feinstgehackt)
 
Am Vortag das gegarte Ochsenschwanzfleisch (vom kochen der Suppe) vom Knochen lösen und in feine Fasern zerzupfen. Die Fleischfasern mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. In eine flache, mit Klarsichtfolie ausgelegte Auflaufform geben und mit Folie abdecken. Die Form gleichmäßig beschweren und im Kühlschrank bis zum nächsten Tag pressen.
 
Für die Sauce Remoulade eine Mayonnaise herstellen: Eigelb, Dijonsenf, Weißweinessig, Salz, Pfeffer gründlich verrühren. Dann mit einem Zauberstab das Öl zuerst tröpfchenweise dann in einem dünnen Strahl untermixen bis eine cremig, dicke glänzende Mayonnaise entstanden ist. Diese mit den verbleibenden Zutaten verühren und abgedeckt bis zum anrichten im Kühlschrank aufbewahren. 
 
Die Kartoffel schälen und reiben (oder dünne Kartoffelschlangen schneiden). In einer Pfanne mit etwas Butterschmalz zu knusprige Rösti braten. Kurz auf Küchenpapier abtropfen und dann auf 4 Tellern verteilen.
 
Alle Zutaten für das Tatar (sie sollten etwa die gleiche Stärke / Größe haben) gründlich miteinander vermischen und mit Salz, Pfeffer und Cayenne würzen. Daraus mit 2 Esslöffeln Nocken abstechen und auf ein Kartoffelröstitaler setzten.
 
Das gepresste Ochsenfleisch in Stücke schneiden, leicht mehlieren dann zuerst in verschlagenem Ei und danach in den Semmelbröseln wenden. Die Pralinen in Butterschmalz bei mittlerer Temperatur knusprig ausbacken. Ebenfalls kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. dann auf die Teller verteilen.
 
Einen Klecks Remoulade zwischen Tatar und Praline setzten.
 
 

Dienstag, 20. November 2012

Petersilienwurzelsuppe mit grünem Petersilienschaum

Die Petersilienwurzelsuppe kommt trotz großartigem Aroma relativ farblos daher, deswegen passt der grüne Petersilienschaum als farblicher Akzent sehr gut. Die Blattpetersilie wird blanchiert das stabilisiert die Farbe dann einfach in etwas Sahne mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss aufgeschäumt.
 
 
Zutaten:
250 g Petersilienwurzel
2 El Zwiebel (gehackt)
1/2 Knoblauchzehe (gehackt)
100 ml Weißwein
600 ml Gemüsebrühe
350 ml Sahne
1 El Blattpetersilie
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
 
Die Petersilienwurzel schälen und würfeln. Zwiebel und Knoblauch in 2 El Olivenöl andünsten. Die Petersilienwurzel hinzufügen und kurz mit andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Weißwein ablöschen. Einmal kurz aufwallen lassen, dann die Gemüsebrühe angießen und solange köcheln bis die Wurzeln weich sind. Die Suppe mit 250 ml Sahne glatt mixen und durch ein Sieb streichen. Nochmals mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
 
Die Blattpetersilie blanchieren. Die verbliebene Sahne erwärmen und mit etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Blattpetersilie untermixen und dann ebenfalls durch ein Sieb streichen.
 
Die Petersilienwurzelsuppe auf 5 Teller verteilen und dann die aufgemixte Petersiliensahne in die Mitte geben.

Donnerstag, 20. September 2012

Maultaschen mit Kräuter-Zwiebel-Schmelze

Nach dem Flammkuchen gab es in einer Butter Zwiebel Kräuter Schmelze geschwenkte Maultaschen. Ganz klassisch gefüllt mit Kalbfleisch Spinat und viel Muskatnuss. Die Überproduktion gibts es dan bei Gelegenheit in einer kräftige Brühe. Für Maultaschen bevorzuge ich einen Nudelteig mit einem ganz geringen Hartweizendunst Anteil.
 
 
Zutaten Nudelteig:
1 Ei
2 Eigelb
40 g Hartweizendunst
120 g Weizenmehl
 
Zutaten Füllung:
250 g Kalbfleisch
50 g Blattspinat (blanchiert, gehackt)
1/2 Zwiebel (feingehackt)
1 Brötchen vom Vortag
1 Eigelb
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
 
Zutaten Kräuter-Zwiebel-Schmelze:
50g Butter
1 Zwiebel (feingehackt)
1/2 Bund Petersilie (feingehackt)
1 Bund Schnittlauch (feingehackt)
 

Am Vorabend den Nudelteig zubereiten und in Folie gewickelt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren.
 
Für dei Füllung das Brötchen in etwas Milch einweichen. Die Zwiebel in etwas Butter weichdünsten. Das Fleisch grob würfeln und mit Zwiebel und dem ausgedrückten Brötchen sowie dem Blattspinat durch den Fleischwolf drehen. Die Masse kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Das Eigelb unterkneten.
 
Den Nudelteig mit der Nudelmaschine zu 2 Bahnen ausrollen. Mit einem Esslöffel die Füllung in etwa 0,5 mm Abstand zueinander auf die Mitte der Teigbahnen setzten. Die Ränder zu beiden Seiten mit Eiweiß bestreichen und erst die obere Seite über die Füllung schlangen dann die untere darüber schlagen. Mit einem Kochlöffel die Zwischenräume andrüchen und dann durchschneiden. Die entstandenen Taschen etwas flachdrücken. In kochendem Salzwasser garen.
 
Während die Maultaschen garen, für die Zwiebelschmelze die Butter bei milder Hitze zerlassen und die Zwiebel darin langsam weich garen bis sich eine karamel ähnliche Färbung zeigt. Die Maultaschen aus dem Kochwasser direkt in die Schmelze geben und die frisch gehackten Kräuter unterschwenken.
 
Auf vorgewärmten Tellern sofort servieren.


Montag, 10. September 2012

Frische Feuerbohnen mit Garnelen

Das Rezept stammt aus dem "Made in Italy" Kochbuch von Giorgio Locatelli. Ich liebe das Kochbuch, allein schon wegen der Art und Weise wie Locatelle über Essen, Lebensmittel und Genuss schreibt. Meist sind in jedem Rezept noch Hinweise auf eine oder zwei Varianten die nur beschrieben werden und nicht mit genauen Rezeptangaben versehen sind. Aber genau das finde ich eigentlich das spannende. Es wird deutlich wie man mit den Zutaten spielen beziehungsweise arbeiten kann und die jeweiligen Rezepte an die Saison angleichen kann. Hier also ein Rezept mit frischen Bohnen. Eigentlich sollten es laut Rezept frische Borlottibohnen sein. Ich habe auf dem Markt frische Feuerbohnen gekauft, die nur 2 - 3 Wochen erhältlich sind. Es hat köstlich geschmeckt.
 
 
Zutaten:
270 g frische Borlotti- oder Feuerbohnen
1/2 Knoblauchknolle
1 Stange Staudensellerie
1 Salbeiblatt
 
3 Scampi
1/2 Knoblauchzehe
1/2 Schalotte
1 Knoblauchzehe (feingehackt)
1 El glatte Petersilie (feingehackt)
60 ml Weißwein (Riesling)
Olivenöl
Salz, Pfeffer 
 
 
Zuerst die Bohnen garen: In einem Topf die Bohnen, Sellerie Knoblauchknolle und Salbeiblatt mit Wasser bedecken. Den Deckel auflegen, einmal aufkochen und dann ohne Deckel unter gelegentlichem umrühren 45 - 60 min garen. Die Bohnen in der Kochflüssigkeit auskühlen lassen.
 
Die Scampi schälen (Darm entfernen) und die Schalen in einem kleinen Topf anrösten. Mit 30 ml Wein ablöschen, 1/2 Knoblauchzehe und 1/2 Schalotte dazu geben. etwa 100 - 150 ml Wasser angießen. Alles einmal kurz aufkochen dann von der Herdplatte nehmen.
 
Feingehackten Knoblauch und Petersilie mit Olivenöl auffüllen (ca 2 El). Die Scampi in einer Pfanne braten und auf einem Teller mit dem Würzöl mischen. Kurz im Ofen warm halten.
 
Die Bohnen aus ihrer Kochflüssigkeit in die Pfanne geben in der zuvor die Scampi gebraten wurden. Restlichen Wein angießen und den Sud mit den Schlaen durch ein Sieb ebenfalls dazu gießen. Kraftig mit Salz und Pfeffer würzen und während dem umrühren ein paar Bohnen mit dem Kochlöffel zerdrücken so dass eine leichte Bindung entsteht.
 
Die Bohnen auf drei Teller verteilen und je einen Scampi darauf setzten. Das Würzöl darauf träufeln.


Donnerstag, 12. Juli 2012

Pfifferling-Fettucine

Sobald es die ersten Pfifferlinge gibt muss zuerst ein Risotto gekcoht und dann eine feine Hausgemachte Pasta mit Pfifferlingen zubereitet werden. Das ist eine Art Naturgesetz. So auch diese Jahr... es gibt einfach Kombinationen die nicht verbessert werden können. Pfifferlinge - Rahm - Pasta ist eine davon.


Zutaten:
1 Portion Nudelteig
300 g Pfifferlinge
1 Knoblauchzehe (feingehackt)
1 Schalotte (feingehackt)
200 g Sahne
20 g Butter
1 El Petersilie (feingehackt)
Salz, Pfeffer

Aus dem Nudelteig Fettucine herstellen und in reichlich kochendem Salzwasser garen.

Die gesäuberten Pilze in einer stark erhitzten Pfanne trocken braten. Schalotten und Knoblauch zufügen. Würzen mit Salz und Pfeffer dann die Sahne angießen.

Die tropfnassen Nudeln zufügen und gemeinsam mit Butter und Petersilie gründlich durchmischen. Nochmals abschmecken und gegebenenfalls etwas Nudelwasser zugeben.

Mit Parmesan servieren.

Montag, 9. Juli 2012

Pulposalat mit Staudensellerie

Der Pulpo für diesen Salat wurde nicht in Wasser gekocht sondern nach Giorgio Locatelle im eigenen Saft gegart. Dazu wird der geputze Tintenfisch in wenig Olivenöl mit ein paar Petersilien Stängeln und einem Lorbeerblatt sowie Knoblauch etw 1 Stunde bei minimaler Temperatur gegart. Es funktioniert wirklich gut und das Aroma ist sehr fein. Dann nur noch eine Marinade aus Staudensellerie Petersilie wenig Knoblauch, Olivenöl (reichlich) und etwas Zitronensaft herstellen und den gegarten Kraken darin Übernacht marinieren. Schmeckt nach italienischem Sommer und lässt sich prima vorbereiten.


Zutaten:
1 Pulpo (etwa 500 - 800 g)
4 Stängel Petersilie
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
2 Stangen Staudensellerie
Zitronensaft
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Den Pulpo säubern und trocknen. In einem aureichend großen Topf 1 El Olivenöl erhitzen. Den Pulpo in den Topf setzten die Petersilienstängel (nur die Stängel, Blätter abzupfen und hacken und später zur Marinade geben) das Lorbeerblaat und eine halbe Knoblauchzehe zufügen und die Hitze sofort reduzieren. Den Kraken etwa 1 Stunde weich garen.

Marinade herstellen: Staudensellerie feinwürfeln (Kantenlänge max. 2 mm), Knoblauch und Petersilienblätter feinhacken und alles mit 3 El Olivenöl 1 El Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer vermischen. 

Den Pulpo im ausgetretenen Sud lauwarm abkühlen lassen, dann die Saugnäpfe entfernen in nicht zu große Stücke schneiden und in die vorbereitete Marinade geben. Übernacht oder mindestens 6 Stunden marinieren.

Vor dem servieren nochmal abschmecken.

Montag, 2. Juli 2012

Crostini & Zucchiniblüten

In der neuen essen&trinken sind tolle Rezepte für Crostini. Zwei davon habe ich heute getestet. Zwei Volltreffer. Die Kapernpaste feinwürzig mit leicht süßlicher Note durch die Rosinen. Die Tomaten sollten übernacht marinieren (bei mir waren es leider nur 2 Stunden) dann verbinden sich die Aromen noch besser. Dazu gab es knusprig fritierte Zucchiniblüten. Endlich konnte ich die seltenen Blüten am Samstag auf dem Markt ergattern.

 
Zutaten Kapernpaste:
20 g Rosinen (eingeweicht)
40 g Kapern
30 g Pinienkerne (geröstet)
40 g glatte Petersilie (blanchiert)
8 El Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Zutaten marinierte Tomaten:
4 Tomaten (entkernt, enthäutet, geachtelt)
30 g Zucker
80 ml Aceto Balsamico
Cayenne
5 El Olivenöl
Basilikum
Salz, Pfeffer

Zutaten Zucchiniblüten:
4 Zucchiniblüten
5 El Weizenmehl
1 El Hartweizengrieß
kaltes Wasser
2 - 4 Eiswürfel
Salz, Pfeffer
750 ml Pflanzenöl zum frittieren

Für die Kapernpaste:
Alle Zutaten zu einer cremigen Paste pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Paste zu dick ist, noch etwas Olivenöl unterrühren.

Für die marinierten Tomaten:
Den Zucker karamelisieren (nicht zu dunkel werden lassen) mit dem Essig ablöschen und den Karamel vollständig loskochen. Mit Cayenne, Salz und Pfeffer würzen. Das Olivenöl unterrühren und über die vorbereiteten Tomatenspalten gießen. Ein paar Stunden besser über Nacht marinieren. Erst kurz vor dem servieren den Basilikum unterheben.

Für die Zucchiniblüten:
Die Zucchiniblüten vorsichtig säubern. Für den Ausbackteig Weizenmehl und Hartweizengrieß mit einer Prise Salz mischen. Soviel kaltes Wasser unterrühren das ein fast zähflüssiger Teig (ähnlich einem Pfannkuchenteig) entsteht. Die Eiswürfel zufügen und im Teig schmelzen lassen. Nun sollte die zähflüssige Kosistenz erreicht sein. Die Zucchiniblüten durch den Teig ziehen und im Pflanzenöl knusprig ausbacken.

Die Kapernpaste und die Tomaten auf knusprig geröstetes Weißbrot streichen und gemeinsam mit den knusprigen Zucchiniblüten servieren.