Freitag, 9. September 2011

Artischocken auf römische Art - Carciofi alla romana


Artischocken auf römische Art aus "Die klassische italienische Küche" von Marcella Hazan. Ein absolut geniales Rezept einfach wie die meisten italienischen Rezepte aber die Nuancen der Artischocken kommen so am besten zur Geltung. Auf diese Art zubereitet kann man die Artischocken zum Aperitif reichen oder in entsprechender Menge als Gemüse zu gegrilltem Fisch.




Zutaten:

4 große Artischocken
1/2 Zitrone
3 El sehr fein gehackte Petersilie
1 1/2 Tl sehr fein gehackter Knoblauch
6 - 8 frische Minzeblätter fein gehackt
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
8 El Olivenöl extra vergine



Die Artischocken vorbereiten also die holzigen Teile des Stieles und die harten nicht essbaren Blätter entfernen. Bis zur Mitte vorarbeiten dabei die Schnittflächen immer wieder mit Zitronensaft einreiben und die vorbereiteten Artischockenböden in eine Schüssel mit Wasser und etwas Zitronensaft legen. Den Knoblauch und die Petersilie in Olivenöl andünsten. Die Artischocken in den Topf geben, Salz und Pfeffer hinzufügen, mit etwas Wasser (oder trockenem Weißwein) ablöschen und mit geschlossenem Deckel garen.

Noch warm oder bei Zimmertemperatur servieren.

Zu den Abwandlungen: Die Minze habe ich persönlich noch nie verwendet ich finde die Artischocken pur mit dem Knoblauch und der Petersilie einfach phänomenal alles weitere würde diesen Eindruck meiner Ansicht nach stören. Der Wein kann verwendet werden muss aber nicht ;-))). Was die nach Frau Hazan beschriebene Garmethode mit dem Tuch direkt auf den Artischocken angeht: Ich habe es einmal mit und einmal ohne getestet. Dabei konnte ich keinerlei Unterschied beim Endergebnis erkennen (vielleicht habe ich das auch nicht so ganz richtig gemacht?!), deswegen spare ich mir (und der Waschmaschine) diesen Aufwand.  

Montag, 5. September 2011

Spätsommer Klassiker: Zwetschgentarte

Einen weiteren Klassiker für die Zwetschgenzeit habe ich am Sonntag nach neuem Rezept der aktuellen essen&trinken getestet. Besonders die Zwieback Rum Mischung die auf den vorgebackenen Mürbteigboden unter die Zwetschgen gegeben wird hat mich interessiert. Außerdem wollte ich endlich meine neue Tarteform mit herausnehmbarem Boden testen. Endlich muss ich sagen, weil sie sich schon seit Mai in meinem Besitz befindet aber im Sommer esse ich das Obst am liebsten pur und außerdem war die freie Zeit zum backen in den letzten Monaten etwas knapp bemessen. Also eine doppelte Premiere und dazu noch äußerst geglückt! Hier also das erste Rezept auf meinem Blog und die unbedingte Nachbackempfehlung!




Zutaten:

125 g   Butter
250 g   Weizenmehl 405
    1      Ei
 70 g    Zucker

750 g   Zwetschgen
    2 El  Zucker
  0,5 Tl Zimt
    3 El  Zwiebackbrösel
    1 El  Rum

250 ml Sahne
  25 g   Speisestärke
    2 El  Zucker
    2      Eier

Aus dem Mehl, der weichen Butter, Ei, Zucker, und einer Prise Salz einen Mürbteig herstellen und diesen direkt die leicht gebutterte Tarteform damit auskleiden. Diese dann eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die Zwetschgen entsteinen und vorbereiten.

Den Tarteboden 10 min. bei 200°C (Ober-Unterhitze) blind vorbacken.

Die mit dem Rum vermischten Zwiebackbrösel auf den vorgebackenen Boden geben und die vorbereiteten Zwetschgen in die Form einschichten. Mit der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen.

Für den Guss die Speisestärke mit etwas Sahne glatt rühren um Klümpchen zu vermeiden. Die Eier den Zucker und die verbleibende Sahne unterrühren.

Den fertigen Guss über die Zwetschgen geben und die Tarte auf der zweiten Schiene von unten etwas 45 min. backen.

Vollständig auskühlen lassen und aus der Form lösen. 





Freitag, 2. September 2011

Sommer-Samstagsmorgen-Klassiker

Um dem Titel meines Blogs im ersten Post alle Ehre zu erweisen, der Samstagmorgen Klassiker schlechthin, zumindest für mich: Knuspermüsli.
Crunchy mit Mandeln und Cashewkernen einer feinen Zimtnote, gesüßt mit Ahornsirup und Waldhonig dazu Milch oder Quark und viel frisches Obst, am liebsten vom Markt. Und genau deswegen schafft es das eigentlich schon in diversen Blogs vorgstellte Knuspermüsli bei mir auch noch veröffentlicht zu werden.

Samstag ist Markttag!

Davon hält mich nichts ab, weder schlechtes Wetter, noch Prüfungsstress.  
Das bedeutet aber gleichzeitig das nicht sooo ausführlich gefrühstückt wird wie sonst üblich, denn jede Woche werde ich vom Marktfieber gepackt und kann es kaum abwarten möglichst früh los zukommen. Es gilt die Regel: Je früher desto besser! Da stellt dieses Müsli die beste Möglichkeit dar lecker ohne großen Aufwand zu frühstücken. Für mich persönlich muss Obst dazu, das macht die ganze Sache wesentlich frischer. Momentan am liebsten Feigen oder Pfirsiche, die gibt es jetzt bei uns noch im Überfluss. Noch, muss man leider sagen, denn die Saison neigt sich rapide dem Ende entgegen.

Ein Rezept gibt es in diesem ersten Post nicht. Erstens ist das Müsli wie schon gesagt ausreichend verbloggt und zweitens habe ich dazu kein Rezept. Die Zusammensetzung variiert immer wieder aufs Neue und richtet danach was der Vorratsschrank gerade so hergibt.